Monumentale und detaillierte Landschaften - Reales und Fiktives wird kombiniert - die Bilderlandschaften von Olivia Kemp

22.10.2017 23:17:58, Jürgen Auer, keine Kommentare

Landschaften malen. Nur mit einem schwarzen Stift. Die britische Künstlerin Olivia Kemp "baut" riesige Bilder, gefüllt mit unzähligen Details.

In denen bsp. reihenweise kräftige Bäume vorkommen - mit unzähligen Baumhäusern, Erkern und Verbindungsstegen dazwischen.

Oder unzählige kleine Inseln, mit Bäumen und Häusern. Selbst ein Campingwagen ist auf einer der Inseln zu finden.
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Monumentally Detailed Pen Drawings That Combine Real and Imagined Landscapes by Olivia Kemp

http://www.thisiscolossal.com/2017/10/monumentally-detailed-pen-drawings-by-olivia-kemp/

Die Website: OLIVIA KEMP

https://www.oliviakemp.co.uk/

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Sie konstruiert ihre Bilder - und reorganisiert sie damit. Sie baut Welten und "imaginary places". So in ihrem Statement zu ihrer Arbeit.

https://www.oliviakemp.co.uk/statement

Wenn sie arbeitet, dann fällt sie immer wieder in einen trance-artigen Zustand. So daß die Ergebnisse ihrer Bilder sie selbst überraschen.

Dabei sind die Bilder teils riesig.

Only Then, We'll Leave The Woods

https://www.oliviakemp.co.uk/fullscreen-page/comp-j8ycgrt0/612c1117-508f-44c7-8d14-73f3358ad2f0/0/%3Fi%3D0%26p%3Dc22j5%26s%3Dstyle-j8ydcq6a

hat eine Größe von 220 x 115 cms.

In London gibt es in der Browse & Darby Gallery grade eine Ausstellung:

'Where The Land Lies'
Solo exhibition
Browse & Darby
19 Cork Street
6th Oct - 3rd Nov

http://www.browseanddarby.co.uk/exhibitions/olivia-kemp-1st-floor-gallery/

Da finden sich auch "kleinere Motive": Ein Bus, der im Wald abgestellt ist und schon zuzuwuchern beginnt. Ein Baumstumpf - mit verblüffenden Detailstrukturen.

In dem Punkt "Exhibition Details" findet sich ein interessanter Hinweis:

> Thrilled by the challenge of being ‘always on the edge of making an irrevocable mistake’, Kemp relishes the all-consuming aspect of working with such unforgiving media.

Man könne da jederzeit einen nicht mehr änderbaren Fehler machen, wenn man nur mit diesen schwarzen Stiften arbeitet.

Der Schlußsatz:

> I draw in order to make sense of the landscape, but also to construct and re-model it. I build worlds and imaginary places…this encompasses everything, from the visions of a grand landscape right down to the details of the land, the plants and creatures that may inhabit it.’

Daß man beim Arbeiten durchaus die Zeit verlieren und völlig in der eigenen Arbeit versinken kann: Das kenne ich nur zu gut. Nur hat man bei der Softwareentwicklung immer die Möglichkeit zur Korrektur. Das geht bei solchen Kompositionen nicht.

Auf Instagram

https://www.instagram.com/livvykemp/

gibt es weitere Bilder.

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