Kunst mit Drohnen: Das Time-Magazin erzeugt ein fliegendes Magazincover mit 958 Drohnen

03.06.2018 23:24:04, Jürgen Auer, keine Kommentare

Mit Drohnen kann man alles mögliche machen. Nun lassen sich Drohnen auch für künstlerische Zwecke nutzen. Allerdings nicht eine Drohne, das wäre etwas dürftig. Aber mit 958 Drohnen, die entsprechende Lichtquellen tragen, läßt sich ein Bild in den Himmel zeichnen. Bestehend aus diesen 958 Lichtpunkten.

Das Time-Magazin behandelt in der Juni-Ausgabe Drohnen, die auch als Unmanned Aerial Vehicles (UAV) bezeichnet werden. Da lag es nahe, das Titelbild mit Drohnen zu gestalten.
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TIME creates its latest magazine cover with the help of 958 drones

https://www.designboom.com/design/time-magazine-drone-cover-intel-06-01-2018/

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Genutzt wurden Drohnen von Intel, da gibt es "shooting star drones", mit denen auch schon in PyeongChang 2018 eine Show veranstaltet wurde.

https://www.intel.com/content/www/us/en/technology-innovation/aerial-technology-light-show.html

Die lassen sich entsprechend steuern, so daß komplexe fliegende Gestalten erzeugt werden können.

Das mit einer Kamera am richtigen Ort im richtigen Winkel aufgenommen ergab das gewünschte Video:

Fly Through A 100 Meter Tall TIME Magazine Cover Made With 958 Drones | TIME

https://www.youtube.com/watch?v=clGl9Kc5j9o

Demnach war das ein 100 Meter hoher Kasten, der in den Himmel gemalt wurde.

Dazu ein Behind the Scenes - Video:

Behind The Scenes Of TIME's Drones Cover | TIME

https://www.youtube.com/watch?v=JGjmRRTThdk

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Demnach stammt auch die eigentliche Aufnahme von einer fliegenden Drohne.

Das Making-Of-Video ist zeigt, wie unterschiedlich das aus verschiedenen Perspektiven aussieht. Erst von der richtigen Position betrachtet fügt sich das zum Cover zusammen.

Bei der Time

http://time.com/collection/drones/

gibt es ebenfalls Ausschnitte aus dem Making-Of-Video. Und diverse Reports zu Drohnen. U.a. zur Beobachtung von Walen, die auch hier im Blog schon erwähnten Drohnen von Zipline, die in Afrika Blutkonserven schnell in entlegene Krankenhäuser bringen, zur Verfolgung von Wilderern, für militärische Zwecke, für neue Varianten von Luftaufnahmen in Städten und anderswo und bei Katastrophen. Etwa bei einem Hurrikan, nach dem Drohnen schnell einen Überblick verschaffen können.

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