Virtual Reality Demonstration of Storm Surge - Virtuelle Realität, welche die Folgen des Hurrikans Florence zeigt - The Weather Channel

14.09.2018 23:40:43, Jürgen Auer, keine Kommentare

Stürme gibt es seit Urzeiten. Das Risiko ist überall in der Nähe von Küsten besonders hoch, wenn sich ein Hurrikan der Küste nähert. So, wie das aktuell im Südosten in den USA, in North Carolina, South Carolina und angrenzenden Gebieten der Fall ist.

Allerdings hat sich die Technik für die Berichterstattung weiterentwickelt. "The Weather Channel", kurz TWC genannt, hat nun (mindestens) zwei Videos veröffentlicht, welche die Technik der "Virtuellen Realität" einsetzen, um die Folgen des Hurrikans darzustellen.
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A Brilliant Immersive Virtual Reality Demonstration of What Storm Surges Look Like at Different Heights

https://laughingsquid.com/virtual-reality-demonstration-of-storm-surges/

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Das erste Video auf YouTube:

Storm Surge Like You've Never Experienced it Before

https://www.youtube.com/watch?v=q01vSb_B1o0

> Hurricane Florence could bring up to 13 feet or more of storm surge to the Carolina coast. What does that look like? We show you like nobody else can.

Das zweite, kürzere Video auf Twitter (mit 8,34 Millionen Views):

https://twitter.com/weatherchannel/status/1040305773664980993

> Storm surge will be a huge factor for Hurricane #Florence Check out what it might look like with @TWCErikaNavarro:

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Das Besondere an Florence ist, daß der Hurrikan zwar von den Windgeschwindigkeiten her wieder langsamer geworden ist. Aktuell ist von einem Hurrikan der Stufe 1 die Rede. Aber er bewegt sich extrem langsam, nur mit 9 km/h. So daß es zu ausgedehnten Regenfällen kommt. Gleichzeitig wird Wasser vom Meer in die Flüsse gedrückt.

Die Wirkung: Das Wasser kann nicht abfließen. Das National Hurricane Center ( https://www.nhc.noaa.gov/ ) hat Karten erstellt, die zeigen, in welchen Abschnitten mit Überflutungen von 3, 6 und 9 Feet zu rechnen sei. Das sind die Karten, die zunächst hinten eingeblendet werden. Mit gelben Flächen, welche die Überflutungszonen zeigen. Gelb heißt 6 Fuß, orange heißt 9 Fuß.

Aber da der Sturm Wasser ins Land hineinschiebt, gibt es weiter drinnen sogar rote Zonen, bei denen mit mehr als 9 Fuß Wasserstand zu rechnen sei.

Dann verschwinden die Karten. Und die virtuelle Realität hat ihren Auftritt. Hinter dem Moderator sind ein Haus und eine Straße zu sehen. Dann füllt sich das mit Wasser.

Bei drei Fuß (91 Zentimetern) schwimmen schon Autos davon. Kleinere Strukturen werden überschwemmt. Dann steigt die Wasserwand hinter dem Moderator auf 6 Fuß (1,82 Meter) an. So daß sie schon seine Kopfhöhe erreicht. Das schwimmende Auto erreicht die Höhe eines Verkehrsschildes. Wenn es überhaupt schwimmt oder nicht komplett untergeht. Bei 9 - 10 Fuß (2,74 - 3 Meter) geht das bis zum ersten Stock von Gebäuden hoch. Das Wasser könnte auch Stromleitungen auf Masten erreichen. Da gibt es kaum mehr sichere Plätze.

Deshalb die Bitte am Ende: Man möge der Evakuierungsanordnung Folge leisten.

Das Video wurde am 12.09.2018 veröffentlicht. Das Video auf Twitter ist kürzer (1:47) und stammt vom 13.09.2018.

Wenn man die Karten gleich mit der Farbeinstufung im Hinterkopf betrachtet, dann scheint es in vielen schwarz gezeichneten Gegenden kaum ein Risiko zu geben. Anders ist das in der Nähe der großen Flüsse.

Die 3 Fuß sind noch einigermaßen zu bewältigen. Aber bei 6 Fuß steht die Moderatorin bereits vollständig im Wasser.

Die Website von "The Weather Channel":

https://weather.com/

Da gibt es auch eine Seite auf deutsch zu Florence:

Hunderttausende ohne Strom: Hurrikan Florence trifft auf Land und bringt Verwüstung mit sich

https://weather.com/de-DE/wetter/ausland/news/2018-09-14-hurrikan-florence-trifft-auf-land-und-bringt-verwustung-mit-sich

Das Twitter-Video ist dort ebenfalls eingebunden.

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