Nuatan - Bioplastic could answer the plastic pollution crisis - corn starch, sugar and cooking oil - Bioplastik für 3D-Druck geeignet, Fische können das essen - vom Crafting Plastics Studio

02.10.2018 23:51:25, Jürgen Auer, ein Kommentar

So allmählich wird das Thema weltweit bekannt: Plastik findet sich überall - und wird aufgrund der langen Haltbarkeit zum Problem. Beim London Design Festival 2018 wurde nun eine Lösung vorgestellt, die womöglich einen Teil des Plastikmülls reduzieren könnte.

Das Crafting Plastics Studio, gegründet von Vlasta Kubušová und Miroslav Král, hat es geschafft, aus den natürlichen Rohstoffen Maisstärke, Zucker und Speiseöl einen Stoff namens Nuatan herzustellen.
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Nuatan is the bioplastic that could answer the plastic pollution crisis

https://inhabitat.com/even-fish-can-eat-nuatan-the-bioplastic-that-could-answer-the-plastic-pollution-crisis/

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Dieser:

> Nuatan has the possibility to “replace all the packaging we know,” because it is so safe that even fish can eat it.

Entwickelt wurde Nuatan innerhalb von 6 Jahren an der Slovak University of Technology. Das Material

> is enduring, rapidly degradable and safe to ingest.

Also einerseits dauerhaft, andererseits schnell abbaubar und auch dann sicher, wenn es geschluckt wird. Es ist dauerhafter als andere Materialien (bis zu 15 Jahre) und es hält Temperaturen bis 100°C / 212°F aus.

Die Aussage der Erfinder:

> “For the first time, a fully bio-based, biodegradable material can be considered as a competitor in terms of properties and processability,”

Zum ersten Mal sei ein komplett bio-basiertes und abbaubares Material ein Konkurrent für klassisch genutzte Stoffe. Die Anwendungsmöglichkeiten seien sehr vielfältig. Denn der Gebrauch sei nicht auf "blow-forming" beschränkt, wie das für traditionelles Plastik gilt.

> Crafting Plastics Studio designed the material to succeed in any production chain. “We’re using it for 3D printing, injection molding and other plastic manufacturing technologies,” the team said.

In unterschiedlichsten Produktionsketten ließe sich das einsetzen. Etwa für 3D-Printing, Spritzgussverfahren und andere industrielle Techniken.

Industrielle Kompostierer hätten keine Schwierigkeiten damit, das Material zu zerlegen.

> The possible solution to replacing single-use plastics such as plastic bags, plates, straws, water bottles, cutlery and others is found in the patented combination of naturally derived Polyacid Acid (PLA) from corn starch with Polyhydroxybutyrate (PHB), which is corn starch that has been processed by microorganisms.

Genutzt werden einerseits Polyacid-Acid-Ketten, die aus Maisstärke hergestellt werden. Dazu kommen Polyhydroxybutyrate, die entstehen, wenn Maisstärke durch Mikroorganismen zersetzt werden.

Weil der Ausgangsstoff nicht auf Kohlenstoffen basiert, kann das im menschlichen oder tierischen Körper zerlegt werden, ohne Schaden anzurichten. Ferner ist die Herstellung energieschonender:

> At a lower energy and resource consumption value than traditional petroleum-based plastics, Nuatan ticks all the boxes regarding environmental sustainability and climate change relief.

Aktuell sind die Produktionskosten noch ziemlich hoch. Aber die könnten bei einer höheren Nachfrage sinken.

Auf der Website

Crafting Plastics

https://www.craftingplastics.com/

gibt es oben ein Bild, das teilweise zersetzte Brillengestelle in Erde mit Würmern zeigt.

Mal sehen, ob sich das in den nächsten Jahren im größeren Maßstab weiterentwickeln könnte.

> “We are hoping to find collaborators who want to include it in the right products, and not combine it with other materials, so it’s a mono-material,” Kubušová said. Faithful to their ethical and capable inception, the team made a very valid point — “If we can find the right collaborators, it can change things a lot.”

Die Gründer hoffen, die richtigen Geschäftspartner zu finden, die das in den richtigen Produkten verwenden und es nicht mit anderen Materialien kombinieren. Es ist ein Mono-Material.

11.11.2018 20:46:22, alex
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