NET GUARD Drone - UAV drone concept rescues people from highrise fire emergencies - Drohne, die sich zu einem Sicherheitsnetz auseinanderzieht und Menschen aus brennenden Hochhäusern rettet

07.11.2018 23:40:48, Jürgen Auer, keine Kommentare

Ein Hochhaus, das in Brand gerät, so daß Menschen oberhalb des Brandherds der Fluchtweg versperrt ist. Oder, eigentlich bereits weitaus simpler: Ein normales, fünfstöckiges Wohnhaus. In einer Wohnung im ersten oder zweiten Stock bricht ein Brand aus, der sich nach oben ausbreitet. Das Treppenhaus ist als Fluchtweg versperrt.

Ein Drohnen-Konzept schlägt eine andere Lösung vor.

Eine Drohne, die zunächst wie ein Quadrocopter aussieht: Also vier Rotoren hat. Damit kann die Drohne schnell aufsteigen und gelangt in die Nähe eines Fensters. Oben ziehen sich die Rotoren auseinander. Und ziehen ein Sicherheitsnetz aus. Dort kann ein erwachsener Mensch hineinspringen und wird dann sicher zum Boden geflogen.

Aktuell ist das eine Konzeptstudie von 6 Studenten aus Guangzhou, China. Das kam auf die Shortlist des Golden Pin Concept Design Award.
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NET GUARD drone rescues people from highrise fire emergencies

https://www.designboom.com/technology/net-guard-drone-11-07-2018/

Ein Video zeigt die Idee des Einsatzes: Net Guard

https://www.youtube.com/watch?v=9VwhlPXxzWI

> NET GUARD is a high-altitude rescue UAV design concept. It won the Golden Pin Concept Design Award 2018 Design Mark.

Die Drohne soll gestartet werden, wenn es Brandmeldungen gibt. Per GPS findet sie das brennende Hochhaus.

Das Netz soll aus vier Schichten aus Polyurethan bestehen. Stark genug, um eine erwachsene Person tragen zu können. Sensoren sollen die Person beim Sprung erfassen. Die Steuerung soll sicherstellen, daß die Person sicher vom Netz aufgefangen wird.

Aktuell ist das eine Konzeptstudie von Diao Hao-Ming (刁浩明), Liu Xiang (刘翔), Li Hao-Hua (李浩华), Zhu Nan-Tong (朱南通), Li Guo-Yu (李国宇) und Hu Zhen-Yuan (胡振源).

Bis zur Umsetzung dürfte das noch ein sehr weiter Weg sein. Aber wenn man sich die Entwicklungen aus den letzten Jahrzehnten ansieht, dann dürfte das auf längere Sicht lösbar sein.

Mal sehen, ob die Studenten die Idee weiterentwickeln und damit irgendwann den Markteintritt schaffen. Überall dort, wo Helfer relativ nah an eine Person in Not herankommen können, die "letzten Meter" aber unüberwindlich sind, könnte so eine Drohne eingesetzt werden.

Auf der Website des Golden Pin Award

http://www.goldenpin.org.tw/en/

fanden sich noch keine Informationen. Da scheinen bis jetzt nur die Preisträger vom Vorjahr gelistet zu sein.

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