New York City bans polystryrene foam and packing peanuts - New York verbannt Styroporteller und Verpackungen ebenso wie Styroporschnitzel ab 2019

04.01.2019 23:52:42, Jürgen Auer, keine Kommentare

In deutschen Zeitungen habe ich noch gar nichts davon gelesen. Dafür klagt bsp. Berlin gerne über den Müll, der von Einwegkaffeebechern produziert wird und sucht noch nach Lösungen.

New York City ist da einen Schritt weiter. Mit dem neuen Jahr sind Styroporteller, Verpackungen für Lebensmittel aus Styropor und die "packing peanuts" untersagt.
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New York City bans polystyrene foam starting January 1

https://inhabitat.com/new-york-city-bans-polystyrene-foam-staring-january-1/

Der Beitrag, auf den die Meldung zurückgeht:

Polystyrene Foam Containers Out in Nation's Largest City

https://www.nrdc.org/experts/eric-goldstein/polystyrene-foam-cups-clamshells-and-packing-peanuts-are

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Das geht auf einen Beschluß von 2013 zurück.

> Back in 2013, the City Council authorized the statute that states NYC restaurants, food vendors and stores can’t possess, sell or offer polystyrene foam containers for food and beverages.

Das betrifft Restaurant, Essensdienste und Läden, die auch keine Styroporcontainer zum Warm- oder Kalthalten einsetzen dürfen.

Ferner wurde der Bann auf Styroporschnitzel erweitert. Das sind diese kleinen Styroporteile, die für Verpackungen verwendet werden, bei denen Leerraum mit Styroporschnitzeln gefüllt wird. Der zweite Link oben enthält Beispielphotos.

Es gibt noch eine Übergangszeit bis Ende Juni. Ab dann sind 250 Dollar für das erstmalige Ertapptwerden fällig.

Diverse Essenszulieferer haben solche Verpackungen bereits aussortiert und Kaffeebecher, Styroporteller und aufklappbare Behälter durch andere Gegenstände ersetzt.

> Such substitutes include products made of compostable paper, aluminum, corn or sugarcane, or other, more easily recycled plastics, in addition of course to reusable containers.

Diese sind teils aus kompostierbarem Papier, Aluminium oder Mais als Rohstoff. Oder aus Kunststoff, der besser recycelt werden kann.

Ein Problem bsp. bei den Styropor-Kaffeebechern ist, daß diese in sehr kleine Teile zerbröseln. Das nun in großen Mengen Straßen und Parks verunreinigt. Und von dort in die Kanalisation und ins Wasser wandert. Gleichzeitig sind sie mehr als hundert Jahre haltbar. Ferner verunreinigen sie oft gesammeltes Plastik, das - ohne diese Verunreinigung - noch weiterverwertet werden könnte.

Die Kosten für Ersatzlösungen liegen oft nur ein oder zwei Penny drüber.

Die Regelung wurde sowohl von der Bloomberg- als auch von der folgenden De Blasio-Administration unterstützt.

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