Algae sourced Alternative for plastic packaging - Algen basierte Verpackungen als Ersatz für Plastikverpackungen - eine Lösung von Margarita Talep
Designer creates algae-sourced alternative for plastic packaging
inhabitat.comReady to ditch single-use plastics? This alternative made from algae by green designer Margarita Talep could be the answer. Learn more about this material.
Jahrzehntelang waren Plastikverpackungen verschiedenster Art selbstverständlich. So allmählich deutet sich allerdings ein Umdenken an. Etwa bei der Frage, ob man die dünnen Plastiktüten, mit denen Obst eingepackt wird, nicht durch Papierverpackungen ersetzt werden könnten.
Mit einem anderen Ansatz hat sich die Designerin Margarita Talep beschäftigt. Bei ihr geht es um eine algenbasierte Alternative für Plastik.
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Designer creates algae-sourced alternative for plastic packaging
https://inhabitat.com/designer-creates-algae-sourced-alternative-for-plastic-packaging/
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> With the short lifecycle of most packaging, Talep wanted to create a material that would stand up to the task of holding food and other products but break down quickly once it hit the waste stream.
Die meisten Verpackungen haben eine geringe Nutzungszeit. Talep wollte ein Material erzeugen, mit dem man Nahrungsmittel problemlos verpacken kann. Das aber nach Gebrauch schnell zersetzt werden kann.
Sie nahm Agar als Ausgangspunkt, eine gelartige Substanz, die aus Meeresalgen bzw. Seetang gewonnen werden kann. Dieser Ausgangsstoff ist nicht neu, die Lebensmittelindustrie verwendet Agar zum Verdicken. Durch Erhitzen kann Agar eine Polymerstruktur entwickeln, dann kam Wasser als Weichmacher dazu plus natürliche Farbstoffe zur Einfärbung. Da wurden
> beets, carrots, blueberries and purple cabbage
als Ausgangspunkt genommen, also Rüben / Rote Beete, Karotten, Blaubeeren und Rotkraut.
Nach dem Erwärmen der Ausgangsstoffe wird das wieder abgekühlt. Das Ergebnis ist ein gelartiges Material. Daraus werden entweder dünne Tüten gemacht oder es wird in Formen gegossen, mit denen bsp. Kekse hintereinander angeordnet werden können. Es lassen sich damit auch jene Folien herstellen, in die bsp. Nudeln verpackt sind.
Wurde das Material verwendet, dann zerlegt sich dieses Algenmaterial innerhalb von zwei bis drei Monaten von selbst. Spätestens dann, wenn es draußen warm ist. Das gelingt im Winter auch, dauert aber etwas länger.
Auf der Website
https://margaritatalep.com/Work
ist einiges davon zu sehen. Margarita Talep wohnt in Santiago, Chile. Das Konzept hört sich relativ interessant an. Eigentlich müßten sich große Konzerne dafür interessieren.
