BillysDonutsHTX - Dad opens Donut Shop, nobody is there - son shares photo and people flood the shop - Vater eröffnet Donut Shop, keiner kommt, der Sohn tweetet - und das Geschäft wird leergekauft

12.03.2019 23:57:23, Jürgen Auer, keine Kommentare

Wer gründet, geht ein Risiko ein. Erst recht gilt das, wenn man mit diversen Leistungen in Vorleistung gehen muß. Etwa, wenn man einen Donut Laden aufmacht: Der Laden will eingerichtet sein, man benötigt Rohstoffe.

Und dann macht man ein Geschäft auf - und das Geschäft bleibt leer.

So passierte das dem Vater von Billy By, der in Missouri City, Texas einen Donut Shop eröffnete. Niemand kam.

Der Sohn twittere eine kurze Nachricht: "My dad is sad cause no one is coming to his new donut shop".

https://twitter.com/BillysDonuts/status/1104473014291185665

Mit vier Bildern, Twitter zeigt das erste größer an, die anderen zunächst kleiner. Beim Draufklicken kann man sich durch alle vier Bilder durchklicken.

Und der Adresse drunter.

Ergebnis: Der Tweet verteilte sich - und Leute kamen. Bis der Laden leergekauft war.
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Son Shares Photo Of His Dad, Sad That No One Is Coming To His New Donut Shop, It Goes Viral And People Flood The Shop

https://www.boredpanda.com/sad-dad-new-shop-billys-donuts/

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Erst lief das nur online durch, dann wurde aus dem Online-Thema ein Offline-Thema. Leute kamen tatsächlich in den Laden.

Und tweeteten Photos von ihrem Besuch:

https://twitter.com/vincy_bt/status/1104782170328125441

Da sind die Auslagen bereits deutlich leerer.

Der Sohn startete schließlich noch eine Instagram-Seite, die ein paar Tage später bereits 100K Follower hat.

Social-Media-Plattformen haben sich in vielen Dingen durchaus zum Negativen gewandelt. Bis hin zum Überhandnehmen problematischer Entwicklungen, etwa der neueste Blödsinn, auf schlafenden Kindern mit Süßigkeiten Türme zu bauen oder Käsescheiben ins Gesicht zu werfen.

Aber die Geschichte zeigt, daß es eben auch immer wieder andere Dinge gibt. Wo durch so eine Plattform ein Anschub zustandekommt, der auf anderen Wegen kaum zu erreichen gewesen wäre. Da können einzelne Social-Media-Aktivitäten zu solch einem Selbstläufer werden.

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