IRL - Intelligent Retail Lab - Walmart opens an AI powered store of the future - Walmarkt eröffnet Markt der Zukunft mit AI - zur besseren Überwachung des Auffüllens

25.04.2019 23:45:07, Jürgen Auer, keine Kommentare

Der US-Handelskonzern Walmart, der in den USA der führende Einzelhandelskonzern ist, hat einen neuen Supermarkt in Levittown, New York eröffnet.

Dieser ist mit diversen AI (Artificial Intelligence - Künstliche Intelligenz)  - Kameras ausgestattet. Wer da an die Amazon-Go - Shops denkt, liegt richtig - und gleichzeitig völlig falsch.

Bei Amazon Go wird auf Mitarbeiter möglichst verzichtet. Die Kameras sollen erkennen, was die Kunden aus den Regalen nehmen, so daß dies automatisch abgerechnet werden kann. Ferner sind die Amazon Go - Shops vergleichsweise klein und haben ein "übersichtliches Sortiment".

Bei dem ersten IRL-Shop ist das deutlich anders.

Der hat eine Fläche von 50.000 Square feet, das sind 4645 Quadratmeter. Und er hat mehr als 30.000 Artikel, ist also weit weg von "klein und übersichtlich". Schließlich gibt es mehr als 100 Mitarbeiter und traditionelle Kassen.
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Walmart unveils an AI-powered store of the future, now open to the public

https://techcrunch.com/2019/04/25/walmart-unveils-an-a-i-powered-store-of-the-future-now-open-to-the-public/

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Der Zweck der Kameras:

> Instead, the cameras will monitor inventory levels to determine, for example, if staff needs to bring out more meat from the back-room refrigerators to restock the shelves, or if some fresh items have been sitting too long on the shelf and need to be pulled.

Die Kameras sollen beobachten, welche Artikel die Kunden entnehmen, so daß die Bestände in den Regalen wieder zielgerichtet aufgefüllt werden können. Oder, falls einzelne frische Artikel zu lange im Regal lagen und ausgetauscht werden sollten.

Die grundlegende Idee ist also, daß die Kameras dabei helfen sollen, wann welche Produkte wiederaufgefüllt werden sollten. Mit der Konsequenz, daß Kunden immer frische Ware vorfinden, wenn sie kommen.

Das Konzept sei nicht simpel. So müssen die Kameras genau erkennen, ob das die 1- oder die 2-Pfund-Packung sei, die der Kunde herausgenommen habe.

Für die Mitarbeiter ergibt sich eine deutliche Veränderung:

> For store associates, the system allows them to stop constantly walking the store to replace inventory — instead, they’ll know what to bring out from the back room before the doors even open to customers that day.

Bisher waren diese ständig damit beschäftigt, im Laden herumzulaufen, um zu sehen, was wiederaufgefüllt werden müsse. Nun werden ihnen diese Informationen auf elektronischem Weg geliefert.

Das System generiert 1,6 TB Daten pro Sekunde. Dementsprechend leistungsfähig muß die IT sein. Die hinter Glas, in blaues Licht getaucht, sichtbar ist.

Die Daten werden nur für eine Woche aufbewahrt. Ferner gibt es Bildschirme, wo sich Kunden über das System informieren können.

Das Konzept bzw. der Zweck der Kameras unterscheidet sich also deutlich von dem, wie Amazon den eigenen Shop gestaltet hat.

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