P1 eCargo bicycle - e-Cargo Bike to deliver - wetterfeste e-Cargo-Fahrräder mit grossem Ladebereich - von Electric Assisted Vehicles

28.05.2019 23:40:57, Jürgen Auer, keine Kommentare

Hier in Berlin gibt es inzwischen diverse Lieferdienste. Teils die bekannten der Deutschen Post, UPS oder Amazon. Teils auch Lösungen mit Fahrrädern und Anhängern, etwa von Hermes. Schließlich diverse Lieferdienste, deren Fahrer mit normalen Rädern unterwegs sind und die ihre Waren in diesen würfelförmigen Kästen auf dem Rücken transportieren.

Alle Lösungen per Lieferfahrzeug brauchen Kraftstoff. Alle Lösungen per Fahrrad sind bei schlechtem Wetter schwierig.

Das britische Unternehmen Electric Assisted Vehicles Ltd. baut an einer Alternative.

Das P1 eCargo bicycle ist einerseits ein vierrädriges Fahrrad, so daß es abgestellt werden kann, ohne daß es umkippen könnte. Der Fahrer sitzt vorne und tritt in die Pedale. Hinten gibt es einen rechteckigen Transportbehälter, der über die gesamte Höhe geht.

Ferner ist der Fahrer und einen durchsichtigen Schutz vor schlechtem Wetter geschützt. Schließlich gibt es zum Treten eine elektrische Unterstützung.
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UK-based company is making home delivery as green as possible with e-cargo bikes

https://inhabitat.com/uk-based-company-is-making-home-delivery-as-green-as-possible-with-e-cargo-bikes/

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Die Batterie scheint allerdings relativ schwach zu sein. Sie reicht für 7 - 20 Meilen, das sind 11 - 32 Kilometer.

Die technischen Spezifikationen finden sich auf der Website:

https://www.eavcargo.com/tech-specs

Länge - 1,94 Meter
Breite - 1,04 Meter
Höhe - 1,95 Meter.

Der Fahrer darf maximal 100 kg wiegen, maximal 150 kg können geladen werden. Das Gerät scheint es in drei verschiedenen Größen zu geben: Das Volumen der Zuladung reicht von 0,8 Kubikmeter über 1,6 bis zu 2,4 Kubikmeter. Das Aufladen kann entweder an Ladestationen erfolgen. Oder die Batterie wird gegen eine geladene Batterie getauscht.

Das Ziel ist es, das Gefährt vollständig wetterfest zu gestalten, so daß es sich jederzeit nutzen läßt. Eine zweite Variante soll es ermöglichen, daß hinten Passagiere transportiert werden und daß sich so ein P1 per App ausleihen läßt.

Da scheint es schon eine Partnerschaft mit DPD zu geben:

> DPD, the UK’s leading parcel delivery company, worked alongside EAV to help develop the quadricycle.

Der DPD-CEO:

> “Our aim is to be the most responsible city centre delivery company, which means neutralising our carbon footprint and developing smarter, cleaner and more sustainable parcel delivery services. Not only does the P1 look amazing, it is also incredibly smart, flexible and future-proofed. As a result, the P1 is perfect for UK city centres and we are really looking forward to adding it to our rapidly expanding zero emission fleet in July.”

Das Ziel sei es, zur verantwortlichsten Lieferfirma zu werden. Das bedeutet, den CO2-Abdruck möglichst auf Null zu bringen. Der P1 sieht gut aus, ist smart, flexibel und zukunftssicher. Er sei deshalb perfekt für Städte in Großbritannien und soll im Juli die Zero-Emission-Flotte ergänzen.

Auf der Website

https://www.eavcargo.com/

finden sich einige Hinweise:

> Air pollution is one of the UK’s (and the world’s) biggest killers
> In 2017 the average inner city speed in London was officially 5.13mph

Luftverschmutzung ist eine tödliche Gefahr. Die Durchschnittsgeschwindigkeit in London lag bei 5,13 Meilen pro Stunde, das sind 8,25 km/h.

Ein durchschnittliches Lieferfahrzeug ist zu 38 % beladen, das sind etwa 300 kg. Onlinekäufe wachsen kräftig, 18 % pro Jahr.

Auf die letzte Meile entfallen 28 % der gesamten Lieferkosten.

Mal sehen, ob sich so ein Konzept in den nächsten Jahren durchsetzt. Wenn DPD eine höhere Zahl solcher Gefährte einsetzt, hätte man bald belastbare Daten zu den Kosten und der Verteilungsleistung im Verhältnis zu den Kosten und der Verteilungsleistung derzeitiger Lösungen.

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