Nissan ProPilot Golf Ball - self driving golf ball that always find the hole - Nissan verschiebt die Technik autonomer Autos in einen Golfball, der immer einlocht

26.08.2019 23:19:04, Jürgen Auer, keine Kommentare

Spielerei? Ok. Ein Golfball, der von sich her immer den Weg in das Golfloch findet, ganz egal, wie er geschossen wurde. Das macht das Golfspiel natürlich uninteressant.

So ganz ist mir auch nicht klar, wie der Golfball "angetrieben" wird.

Die Idee dahinter: Autobauer, natürlich auch Nissan, arbeiten fieberhaft an autonom fahrenden Fahrzeugen. Von diesen gibt es verschiedene Varianten. Eine Variante basiert auf Assistenzsystemen, die in bestehende Autos eingebaut werden und den Fahrer entlasten.

Wohl schon relativ fortgeschritten sind Assistenzsysteme, die bsp. auf Autobahnen als Autopilot fungieren. Und diese Technik kann natürlich auch in anderen Objekten verwendet werden. Etwa in einem Golfball.
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nissan propilot creates self-driving golf ball that always finds the hole

https://www.designboom.com/technology/nissan-propilot-golf-ball-self-driving-08-26-2019/

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Das basiert auf ProPilot 2.0, der aktuellen Version der autonom fahrenden Autos von Nissan.

> it enables hands-free highway driving thanks to various assistance capabilities, such as land change and overtaking. the routes are planned by formulating high precision map data in real-time.

Man kann also auf Autobahnen freihändig fahren. Genutzt werden dabei Routen, die anhand von hochpräzisen Karten in Echtzeit geplant werden.

Eigentlich interessant ist der Satz drüber:

> developed by nissan for the new ‘skyline’ model in japan, propilot 2.0 is the newest and most advanced technology the brand has equipped its cars with to date.

Das liest sich so, als gäbe es diese Technologie bereits in Autos, die verkauft werden. Sprich: Es müßten bereits entsprechende behördliche Genehmigungen vorliegen. Woraus sich ein Vorsprung von einigen Jahren gegenüber Deutschland ergeben dürfte.

Das Video:

4歳の天才少年ゴルファー | ProPILOT GOLF BALL

https://www.youtube.com/watch?v=AtyWaUeu-_Q

zeigt einen kleinen Jungen, der einen Golfball in eine Richtung schlägt. Nicht sonderlich stark, nicht gerade in Richtung des Loches. Aber der Ball macht eine Kurve - und landet im Loch.

> propilot first sets the route, then senses the environment to create a 3D map, before finally controlling the drive itself.

Wenn man allerdings die japanische Seite

ProPilot Golf Ball

https://www.nissan.co.jp/BRAND/TFL/PPG/

nutzt und den dortigen japanischen Text per Google übersetzt, dann hört sich das doch etwas reduzierter an.

Die Technologie bietet eine Unterstützung bis zur Autobahnausfahrt an, inklusive Überholen und Abzweigen. Aber auch: Propilot 2.0 sei kein autonom arbeitendes Gerät, der Fahrer ist immer für das Fahren verantwortlich und muß gegebenenfalls eingreifen können. Fahrzeuge auf der Seite werden nicht erfaßt. Auch Tunnel, kurvige Straßen oder Mautstellen sind nicht geeignet.

Praktisch heißt das Konzept: Die "Autonomisierung" beginnt bei den "eher leichten Situationen": Eine Autobahn mit einer gleichmäßigen Bewegung ohne zu viele und zu enge Kurven. Komplexere Fahrsituationen folgen erst später.

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