Power Washing Woman: Pressure Washer as birthday gift used to create pictures - Dianna Wood erzeugt Negativbilder mit einem Hochdruckreiniger auf der eigenen Auffahrt

04.11.2019 23:35:27, Jürgen Auer, keine Kommentare

Nichts geht doch über ein Geschenk, das praktisch ist. Das dachte sich der Mann von Dianna Wood und schenkte ihr zum Geburtstag einen Hochdruckreiniger. Schließlich hatte sie schon mit so einem Gerät zu tun, als sie einer Freundin half, das Haus der Mutter zum Verkauf vorzubereiten.

Einen Monat lang reinigte sie alles, was sie finden konnte: Inklusive der Terrasse, des Zauns, diverser schmutziger Fensterläden. Auch der Mülleimer kam dran. Dann kam das "große Thema": Die Auffahrt. Und daraus wurde - ein Kunstprojekt.
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Woman Uses The Power Washer She Got As A Birthday Gift To Unleash Her Creative Potential

https://www.boredpanda.com/pressure-power-washing-paintings-dianna-woods/

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Aufgewachsen und gelebt hatte sie lange in Kalifornien. Nach 36 Jahren in einem Büro wurde sie pensioniert und zog nach Burlington, North Carolina, also von der US-Westküste an die Ostküste. Wobei Burlington nicht an der Küste, sondern im Inneren von North Carolina liegt.

> “I have done crazy art things since I was probably 5 years old,” she told Bored Panda. “No professional art training, though.”

Sie hatte immer schon verrückte Kunstdinge gemacht, seitdem sie 5 war. Aber keine professionelle Kunstausbildung.

Zunächst erzeugte sie einzelne Buchstaben und Wörter, das war ihre Phase "Word Art". Damit ist der oberste Teil der Auffahrt geschmückt, direkt an den Garagen. Dann sah sie, was sie damit anstellen konnte, verfeinerte das - und es wurden größere Tiere und Naturmotive draus: Große Blumen mit Schmetterlingen, eine große Eule.

Unter

Just having a little, good, clean fun!

https://thewoodssecretgarden.blogspot.com/2019/10/just-having-little-good-clean-fun.html

gibt es einen Blogbericht von ihr. Mit einem interessanten Gedanken:

> There is something so therapeutic about seeing dirty siding, fences, bricks and cement go from yuck to clean.

Und der erste Gedanke angesichts der langen Auffahrt war eigentlich Faulheit:

> I realized that I could do word art in one tenth the time that it would take to power wash the entire driveway and it would allow me to leave most of the dirty part dirty.

Mit Word Art würde sich der Zeitbedarf auf ein Zehntel reduzieren, sie könnte das meiste dreckig lassen.

Später erläutert sie, wie sie das nutzt. Mit einer witzigen Anmerkung:

> These designs will fade over time—but; it is super easy for me to go back over them and “freshen up” the “clean”.

Die Bilder würden mit der Zeit schwächer werden, weil sie ja erneut gleichmäßig verschmutzen. Aber sie kann damit die Bilder jederzeit wieder auffrischen.

In dem eingebundenen Facebook-Video (bei BoredPanda) gibt es auch Drohnen-Luftaufnahmen.

Mal sehen, ob sie sich noch irgendwann - kostenlos oder gegen Bezahlung - die Auffahrten anderer Häuser vorknöpft, um diese mit solchen inversen Kunstwerken zu schmücken.

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