Octopus Squeeze Challenge - Octopus Arnold squeezes through increasingly smaller slots in plastic wall - Krake Arnold quetscht sich durch immer schmalere Öffnungen durch - bis es ihm zu bunt wird

05.11.2019 22:53:48, Jürgen Auer, keine Kommentare

Kraken / Oktopusse gelten als die intelligentesten Weichtiere. Sie haben kein Innenskelett, aber einen kräftigen Schnabel. Und mit ihren acht Armen wirken sie wie aus einer anderen Welt.

Das Octolab widmet sich der Erforschung dieser Lebewesen. Die dort gehaltenen Kraken wurden aus dem Fang von Fischern gerettet. Üblich ist es dort, diesen Beifang in der Sonne zum Trocknen aufzuhängen und ihn dann an lokale Fischrestaurants und Märkte zu verkaufen.

Dort wurde mit dem Oktopus Arnold ein interessantes Experiment durchgeführt. Die oft zu hörende Behauptung: Paßt der Schnabel eines Oktopus durch eine Öffnung, dann kommt auch der ganze restliche Körper durch.

Die Technik: Arnold zieht sich gerne in ein Fass zurück. Davon trennen ihn zwei Plastikscheiben, die zunächst einen Schlitz von 3,5 Zentimetern frei lassen.

In insgesamt 5 Durchgängen wird dieser Schlitz verkleinert:

1.38 inches (3.5cm)
1.18 inches (3cm)
0.98 inches (2.5cm)
0.79 inches (2cm)
0.70 inches (1.7cm)

Die Größe von Arnold: Etwa 76 Zentimeter bei ausgestreckten Armen, ein Gewicht von etwa 1,8 kg.
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Octopus Squeezes Through Increasingly Smaller Slots in Plastic Wall Separating Him From His Beloved Barrel

https://laughingsquid.com/octopus-squeeze-challenge/

Das Video direkt auf YouTube:

Octopus Squeeze Challenge - Will He Fit?

https://www.youtube.com/watch?v=n4Vz_8OSVic

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Die erste Runde geht so fix, die 3,5 Zentimeter sind keine Herausforderung. Runde 2 ist ein klein wenig langsamer, da braucht der Kopf etwas länger. Und danach gibt es auch erst eine kleine Ruhepause.

Bei der Runde drei wirkt das schon schwieriger: Arme gehen durch den Schlitz durch, prüfen die Breite und werden wieder zurückgezogen. Aber dann scheint ihm klar zu sein, daß er da noch leicht durchkommt, die langen Arme gehen der Reihe nach durch, dann folgt der Kopf.

Bei den zwei Zentimetern ändert sich etwas die Technik. Erst ein langes Erkunden. Dann folgen die ersten Arme und werden auf der anderen Seite einmal umgestülpt. Bis dann der Schnabel durchrutscht und der Rest schnell folgt.

Bei den 1,7 Zentimetern, der letzten Runde: Da gehen erst einzelne Arme durch, dann muß er aber passen: Zu schmal ist die Öffnung. Wohl mehrere Anläufe, bis er - scheinbar - aufgibt.

Und dann? Dann startet er einen neuen "Angriff", saugt sich mit seinen Armen an der flachen Scheibe fest und zieht diese senkrecht nach oben. So daß er schließlich die Scheibe aus dem unteren Schlitz heraushebt und drehen kann. So kommt er problemlos zu seiner Tonne.

Sprich: Die 1,7 Zentimeter sind ihm zu schmal, da kommt er nicht mehr durch. Aber er findet eine ganz andere Möglichkeit, das Hindernis zu umgehen.

Weitere Informationen und Videos gibt es beim Octolab:

https://octolab.tv/

Auf Twitter ( https://twitter.com/OctolabTv ) findet sich der Hinweis, daß die Organisation im Ägäischen Meer beheimatet ist, also entweder in Griechenland oder der Türkei beheimatet ist.

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