The Deep Sea - Website to scroll down to the Bottom of the Ocean - Website zeigt das Leben in der Tiefsee

27.12.2019 23:41:38, Jürgen Auer, keine Kommentare

Das tierische und pflanzliche Leben auf dem Land ist so einigermaßen bekannt. Ganz anders sieht es dagegen mit dem Leben im Wasser und vor allem in der Tiefsee aus.

Da führen Tiefsee-Erkundungen zu immer wieder neuen Ergebnissen.

Ferner dürfte es so einigen Leuten wie mir gehen: Wie tief können bestimmte Fische tauchen? Keine Ahnung.

Die Website "The Deep Sea" nutzt das "Endlosscrollen" als Technik, so daß der Leser die Tiefe erkunden kann. Simpel gestrickt, nur Bilder und Texte. Aber schön gemacht.
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This Website Lets You to Scroll to the Bottom of the Ocean and Discover Deep Sea Animal Life

https://mymodernmet.com/the-deep-sea/

Die Seite direkt:

The Deep Sea

https://neal.fun/deep-sea/

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10924 Meter: Das ist der tiefste Punkt im Meer.

Ganz oben ist das noch "relativ übersichtlich". Eisbären können bis zu 30 Meter tief tauchen. Flundern schaffen 72 Meter, der Beluga-Wal 78 Meter, Killerwale 108 Meter.

Seelöwen schaffen es tiefer, bis etwa 138 Meter, die Green Sea Turtle bewältigt 170 Meter. Bei etwa 200 Metern beginnt THE TWILIGHT ZONE, die Dämmerzone.

Die THICK-BILLED MURRE DIVE, die Dickschnabellumme, kommt so tief, ähnlich der Wolf Eel, der Seewolf. Bei 270 Metern ist für den Großen Weißen Hai Schluß, der große Tümmler, eine Delphinart, schafft 290 Meter.

> At 332 meters, this is the deepest any human has ever scuba dived. Set by Ahmed Gabr in 2014.

Bei 332 war für tauchende Menschen die Grenze erreicht.

Der Mako Hai schafft 500 Meter, Kaiserpinguine 530 Meter.

In 640 Meter Tiefe gibt es Riesenkrabben:

> The Japanese Spider Crab is the largest known crab with a maximum leg span of 3.8m.

Der große pazifische Oktopus kann bis zu 760 Meter tief runtertauchen.

Pottwale schaffen etwa 900 Meter, getoppt von den

> Leatherback Sea Turtles are the oldest sea turtle species.

die auch noch 50 Meter tiefer zu finden sind. Der BAIRD'S BEAKED WHALE, der Baird-Schnabelwal, kommt 970 Meter tief.

Dort beginnt die Dunkelzone, weil hier keinerlei Sonnenlicht mehr herunterkommt. Das führt zu neuen Anpassungen:

> Many deep-sea creatures cope by creating light themselves - also known as bioluminescence

Tiere haben ihre eigenen Leuchtquellen. Und teils sehr hohe Lebenserwartungen:

> The Orange Roughy can live up to 200 years. Deep sea life often have elongated life spans.

Bei 1300 Metern findet sich ein Fossil:

> Goblin Sharks are known as "living fossils" because they're the only living species of a lineage that has existed for 125 million years.

Auch die Bubblegum-Koralle kann so tief noch existieren.

Yeti-Krabben, die in 1600 Metern Tiefe an hydrothermalischen Quellen leben. Aber selbst dort gibt es noch Tiere, die pendeln:

> Sixgill Sharks spend the day in deep waters and the night in shallow waters. They can be found all over the world.

Eine Tiefe von 1700 Metern. Ebenso Narwale, die bis zu 15 mal pro Tag tief tauchen, um Nahrung zu finden.

Das Essen dort unten ist rar. Die Anpassung bei 2100 Metern:

> Meals are rare in the deep sea. Deep sea creatures have adapted to this - one Giant Isopod in captivity went five years without eating.

Fünf Jahre lang ohne Nahrung auskommen. Der Grönlandhai kommt auch in diese Tiefen, ebenso

> Colossal Squid are the largest known squid species. They can reach a length of 10 meters and weigh up to 700 kg.

Und dann - stolpert man bei 2400 Metern Tiefe über Seeelefanten. Warum die so tief tauchen?

> Black Swallowers can swallow entire fish whole - even those vastly larger than themselves!

Der schafft 2700 Meter. Vampir-Tintenfische fressen maritimen Schnee - organisches Material, das von oben herunterkommt. Knapp 3000 Meter.

Da ist die Grenze für Säugetiere erreicht:

> Cuvier's Beaked Whales are the deepest diving mammals.

Aber nicht für Haie. Der Cookiecutter-Hai

> This shark takes cookie-shaped chunks out of its prey.

ist noch in 3400 Metern Tiefe zu finden.

Bei 3700 Metern ist die durchschnittliche Meerestiefe erreicht. Aber es gibt Stellen, die deutlich tiefer sind. Die Titanic liegt auf 3800 Metern. Bei 4000 Metern beginnt

> THE ABYSSAL ZONE

> The temperature here is near freezing and very few animals can survive the extreme pressure.

Aber selbst dort gibt es noch Haie.

Bei 5400 Metern:

> This is the deepest point of the Manila Trench in the South China Sea.

Bei 6000 Metern beginnt die "Hadal Zone": Mehr Leute waren auf dem Mond als dort. Da ist dann auch noch kaum mehr etwas bekannt.

Bei 7450 Metern:

> This is the deepest point of the Java Trench in the Indian Ocean.

Bei 8600 Metern:

> This is the lowest point of the Puerto Rico Trench.

Bei 8850 Metern würde der Mount Everest komplett reinpassen.

Schließlich der Versuch, "ganz nach unten" zu kommen: An den tiefsten Punkt.

> On January 23rd, 1960, about 9 years before the moon landing, humans went where they never had before.
> Two men, Jacques Piccard and Don Walsh, onboard the submarine Trieste slowly descended into the Mariana Trench

Angesichts des immensen Wasserdrucks wäre jeder Fehler tödlich. Nach 4 Stunden und 47 Minuten hatten sie den tiefsten Punkt erreicht.

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Die Website ist insofern spannend, weil das "angepaßte Scrollen" die Dimensionen der Tiefsee verdeutlichen. Wenn man rechts mit der Maus den Scrollbalken schnell hoch- und wieder runterzieht, sieht man sehr anschaulich, wie das in der Tiefe "immer dunkler" wird.

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