Flyte Socks - Socks created from bamboo are anti bacterial and hypoallergenic - kanadisches Startup bietet Socken aus Bambus an

28.04.2019 23:47:48, Jürgen Auer, keine Kommentare

Kleidung kann man bsp. aus Wolle, aus Baumwolle und aus Kunststoff herstellen. Die ersten beiden Versionen haben manche Grenzen, Kleidung aus Kunststoff ist heutzutage eher ambivalent.

Das kanadische Startup Flyte Socks hat eine Möglichkeit entwickelt, Socken aus Bambus herzustellen. Bambus gibt es reichhaltig und nachwachsend, ein interessanter, natürlicher Rohstoff.

Aktuell gibt es eine zweite Indiegogo-Kampagne.
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These bamboo socks by Flyte are anti-bacterial and hypoallergenic

https://inhabitat.com/these-bamboo-socks-by-flyte-are-anti-bacterial-and-hypoallergenic/

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2016 gab es bereits eine erste Kampagne, die erfolgreich war. Nun gibt es eine zweite Kollektion.

Flyte Socks X - Bamboo Socks Re-Engineered

https://www.indiegogo.com/projects/flyte-socks-x-bamboo-socks-re-engineered#/

Bambus ist sehr weich, soll sich wie Kaschmirwolle anfühlen und wird beim Waschen eher noch weicher. Bambusfasern sind quasi von Natur aus antibakteriell und hemmen damit die Bakterienbildung, die Gerüche produziert. Ferner nehmen die Fasern Feuchtigkeit auf, so daß die Füße trocken bleiben.

Schließlich enthält Bambus keine allergischen Stoffe. Für Personen, die gegen tierische Eiweiße in Wolle empfindlich sind, sind Bambusfasern verträglicher.

Der erste Link erwähnt die grundsätzlichen Vorzüge von Bambus:

> Made from bamboo, the Flyte Socks X offer an end product sourced from a material that requires a third less water than cotton, regrows quickly and has a low environmental impact without the use of herbicides, pesticides or fungicides.

Bambus braucht deutlich weniger Wasser als Wolle (damit ist wohl Baumwolle gemeint), wächst schnell wieder nach und kommt ohne Herbizide und ähnliches aus.

Ein kleiner Schönheitsfehler ist allerdings in den FAQ versteckt:

https://www.flytesocks.com/pages/faqs

> WHAT ARE THE SOCKS MADE OUT OF?
>
> Flyte Socks are composed of 80% Bamboo Fiber, 15% Nylon and 5% Elastane.

Demnach ist das ein Fasermix, so daß 20 % Kunststoffe drin sind.

Die Kampagne ist jetzt schon deutlich überzeichnet: Geplant waren 10.000 Dollar, aktuell sind das schon über 104.000 Dollar.

Mr.Trash Wheel - Debris Eating Mechanism located in Baltimore Harbor - autonomer müllschluckender Mechanismus, der seit 2014 im Hafen von Baltimore Abfall einsammelt

27.04.2019 23:43:21, Jürgen Auer, keine Kommentare

Leute schmeißen Müll weg. Dann gibt es einen Sturm, der Müll landet im Wasser. Und das sammelt sich an. In Baltimore gibt es deshalb seit 2014 "Mr.Trash Wheel". Ein Mechanismus, der wohl statisch an einer Stelle aufgebaut ist. Und der autonom Müll aus dem Wasser in einen Container einsammelt. Ist dieser voll, wird er gegen einen leeren Container ausgetauscht.
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Mr. Trash Wheel: An Anthropomorphic Debris-Eating Mechanism Located in Baltimore Harbor

https://www.thisiscolossal.com/2019/04/mr-trash-wheel/

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Wenn man sich die Technik genauer verständlich machen möchte, sieht man sich am besten die Seite

Technology - USING THE POWER OF NATURE TO CLEAN THE OCEANS

https://www.mrtrashwheel.com/technology/

an.

> Mr. Trash Wheel is a semi-autonomous trash interceptor that is placed at the end of a river, stream or other outfall.

Ein halbautonomer Müllabscheider, der am Ende eines Flusses oder einer Mündung postiert wird.

Er besteht aus einem langgestreckt U-förmigen Teil. An beiden Enden ist er an Pfosten befestigt, die in den Flussgrund eingerammt werden. Allerdings nicht starr, sondern so, daß er bei verändertem Wasserstand höher oder niedriger verankert ist. Zwischen den beiden Teilen geht ein flaches Transportband ins Wasser.

Ein großes Wasserrad an der Seite treibt das Transportband langsam an. Am Ende des Transportbandes steht der Abfallcontainer.

Ferner gibt es vor Mr.Trash Wheel schwimmende Absperrungen, die dafür sorgen, daß möglichst viel des vorbeischwimmenden Mülls in Richtung Transportband schwimmt.

Das Transportband ist zwar sehr langsam. Aber es - wohl durch eine entsprechende Übersetzung - stark genug, so daß es Baumstämme, Matrazen und Holzfässer transportieren kann.

Erbaut wurde das von John Kellett, der zwanzig Jahre lang beobachtet hatte, wie immer mehr Müll in den Gewässern rund um Baltimore landete.

Mr.Trash Wheel hatte auch dazu geführt, daß Maryland als erster US-Bundesstaat Styroporbehälter für Lebensmittel verboten hatte.

Zur ersten Million lbs / Pfund gab es im Herbst 2016 ein kleines Video, welches das Einsammeln stark gerafft zeigt.

Mr. Trash Wheel eats his 1,000,000th pound of trash!

https://www.youtube.com/watch?v=R4-9Yi3tnbg

> 1,000,000 pounds of trash collected in 27 months of operation.

Der "Live Stream", den es auf der Seite gibt, scheint allerdings darauf hinzudeuten, daß das Förderband gar nicht ständig läuft. Sondern daß immer wieder nur Müll im Wasser gesammelt wird. Erst wenn da genügend zusammen ist, wird das System aktiviert.

Ferner sind auf dem Hinterteil der Überdachung Solaranlagen angebracht. Diese ermöglichen es, zur Not Wasser auf das große Rad zu pumpen und dieses anzutreiben, falls die Strömung zu schwach ist.

Ferner sieht das Ding zwar "schlicht" aus. Aber:

> Sustainably powered and built to withstand the biggest storms, Mr. Trash Wheel uses a unique blend of solar and hydro power to pull hundreds of tons of trash out of the water each year.

Es ist so gebaut, daß es auch starken Stürmen standhält. Der Wasserantrieb funktioniert auch dann, wenn aufgrund der Gezeiten das Wasser in entgegengesetzter Richtung strömt.

Der ursprüngliche Artikel nennt weitere Daten:

Meet Mr. Trash Wheel: Baltimore Harbor's Googly Eyed Garbage Gobbler

https://www.wbur.org/hereandnow/2019/04/16/mr-trash-wheel-baltimore

> "After it rains, we've taken out 12 dumpsters after a single storm," Kellett says.

Da schmeißen Leute Plastikgegenstände weg. Dann gibt es einen kräftigen Sturm. Und vieles von den weggeworfenen Dingen landet im Wasser.

Deshalb versucht Mr.Trash Wheel gewissermaßen, den Müll einzusammeln, bevor er in den Hafen und von dort weiter in den Ozean gelangt.

Bundesgerichtshof: Aufschaltung von separatem Wifi Hotspot bei WLAN Kunden ist zulässig - Möglichkeit zum Widerspruch reicht aus - I ZR 23/18

26.04.2019 23:44:51, Jürgen Auer, keine Kommentare

Die Internet-Zugangsprovider hatten vor einigen Jahren damit begonnen, auf eigenen, den Kunden zur Verfügung gestellten Routern mit WLAN-Unterstützung zusätzliche Kennungen einzurichten. Mit der Wirkung, daß ein zweites WLAN zur Verfügung steht, das von Gastnutzern verwendet werden kann. Dabei sind das nicht "beliebige Gastnutzer". Sondern es sind nur Kunden desselben Internet-Zugangsproviders, die grade anderswo unterwegs sind. Diese müssen sich mit ihren Zugangsdaten einloggen.

Unitymedia hatte das Anfang 2016 unter dem Begriff WiFiSpot flächendeckend eingeführt. Kunden hatten die Möglichkeit, per Opt-Out zu widersprechen.

Dagegen hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geklagt. Sie forderte eine explizite Zustimmung durch Kunden (Opt-In) und wollte eine Verurteilung wegen einer unzumutbaren Belästigung und wegen aggressiver Geschäftspraktiken erreichen.

Das LG Köln hatte Unitymedia antragsgemäß verurteilt (Urteil vom 9. Mai 2017 - 31 O 227/16). Dagegen wurde Berufung eingelegt, das OLG Köln wies die Klage ab (Urteil vom 2. Februar 2018 - 6 U 85/17).

Die Revision der Klägerin gegen dieses Urteil wurde nun verworfen.
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Zur Zulässigkeit der unaufgeforderten Aufschaltung eines separaten Wifi-Hotspots bei WLAN-Kunden - Urteil vom 25. April 2019 - I ZR 23/18

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2019&Sort=3&nr=94902&pos=2&anz=57

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Der Bundesgerichtshof entschied, daß die Aktivierung dieses zweiten WLAN-Signals keine Belästigung im Sinne des UWG darstellen würde. Die geschuldete Vertragsleistung - Zugang zum Internet - sei dadurch nicht beeinträchtigt. Der Vertrag mit dem Kunden sehe kein ausschließliches Nutzungsrecht des Kunden vor. Der Router läßt sich ungestört weiterverwenden.

Korrigiert wurde das OLG-Urteil insofern, als dieses von einer "aufgedrängten Dienstleistung" sprach. Zwar könnten Kunden, die der Aktivierung nicht widersprechen, damit auch WLAN von anderen Kunden nutzen. Aber dieses zusätzliche Angebot sei mit der Klage nicht infragegestellt worden.

> In der Aktivierung dieses Signals liegt für sich genommen keine Dienstleistung der Beklagten gegenüber dem Besitzer des Routers.

Auch sonst gäbe es keine Hinweise auf eine Belästigung. Das wird nur technisch aktiviert, der Kunde muß nicht anwesend sein, das zieht keine Unterbrechung nach sich. Ferner gäbe es keine Anhaltspunkte für eine Gefährdung der Sicherheit des Kunden oder für erweiterte Mehrkosten. Schließlich würde der Kunde nicht für mögliche Urheberrechtsverletzungen der Nutzer haften.

Schließlich spricht gegen eine Belästigung die jederzeit mögliche Widerspruchsmöglichkeit.

Aus demselben Grund stellt sich die Frage einer aggressiven Geschäftspraktik nicht.

BGH: Das WifiSpot-Urteil im Fall Unitymedia ist gefallen

https://stadt-bremerhaven.de/bgh-das-wifispot-urteil-im-fall-unitymedia-ist-gefallen/

zitiert eine (nicht per Google auffindbare) Aussage von Unitymedia: Demnach gibt es in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg über eine Million dieser WifiSpots, etwa 100.000 Anmeldungen täglich bei etwa 30 TB täglichem Datenvolumen. Dieses Datenvolumen belastet damit nicht den normalen Handyvertrag.

Die Pressemitteilung der Verbraucherzentrale NRW

Unitymedia Wifi-Spot: Öffentliche Hotspots auf privaten Routern

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/digitale-welt/onlinedienste/unitymedia-wifispot-oeffentliche-hotspots-auf-privaten-routern-13729

verweist darauf, daß Unitymedia ursprünglich gefordert hatte, daß Router nicht zu lange stromlos sein dürften. Da gab es eine Aufforderung zur Unterlassung, die Unitymedia abgegeben hatte.

Praktisch ist damit höchstrichterlich geklärt, daß Dienstleister, die Kunden eigene Geräte für die Vertragslaufzeit zur Verfügung stellen, auf diesen weitere Funktionen einrichten und freischalten können. Eine Widerspruchsmöglichkeit für Kunden genügt, ein Opt-In ist nicht notwendig. Kunden können sich aber auch (Stichwort Routerfreiheit) ein eigenes Gerät zulegen und sind damit außerhalb dieser Nutzungen.

IRL - Intelligent Retail Lab - Walmart opens an AI powered store of the future - Walmarkt eröffnet Markt der Zukunft mit AI - zur besseren Überwachung des Auffüllens

25.04.2019 23:45:07, Jürgen Auer, keine Kommentare

Der US-Handelskonzern Walmart, der in den USA der führende Einzelhandelskonzern ist, hat einen neuen Supermarkt in Levittown, New York eröffnet.

Dieser ist mit diversen AI (Artificial Intelligence - Künstliche Intelligenz)  - Kameras ausgestattet. Wer da an die Amazon-Go - Shops denkt, liegt richtig - und gleichzeitig völlig falsch.

Bei Amazon Go wird auf Mitarbeiter möglichst verzichtet. Die Kameras sollen erkennen, was die Kunden aus den Regalen nehmen, so daß dies automatisch abgerechnet werden kann. Ferner sind die Amazon Go - Shops vergleichsweise klein und haben ein "übersichtliches Sortiment".

Bei dem ersten IRL-Shop ist das deutlich anders.

Der hat eine Fläche von 50.000 Square feet, das sind 4645 Quadratmeter. Und er hat mehr als 30.000 Artikel, ist also weit weg von "klein und übersichtlich". Schließlich gibt es mehr als 100 Mitarbeiter und traditionelle Kassen.
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Walmart unveils an AI-powered store of the future, now open to the public

https://techcrunch.com/2019/04/25/walmart-unveils-an-a-i-powered-store-of-the-future-now-open-to-the-public/

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Der Zweck der Kameras:

> Instead, the cameras will monitor inventory levels to determine, for example, if staff needs to bring out more meat from the back-room refrigerators to restock the shelves, or if some fresh items have been sitting too long on the shelf and need to be pulled.

Die Kameras sollen beobachten, welche Artikel die Kunden entnehmen, so daß die Bestände in den Regalen wieder zielgerichtet aufgefüllt werden können. Oder, falls einzelne frische Artikel zu lange im Regal lagen und ausgetauscht werden sollten.

Die grundlegende Idee ist also, daß die Kameras dabei helfen sollen, wann welche Produkte wiederaufgefüllt werden sollten. Mit der Konsequenz, daß Kunden immer frische Ware vorfinden, wenn sie kommen.

Das Konzept sei nicht simpel. So müssen die Kameras genau erkennen, ob das die 1- oder die 2-Pfund-Packung sei, die der Kunde herausgenommen habe.

Für die Mitarbeiter ergibt sich eine deutliche Veränderung:

> For store associates, the system allows them to stop constantly walking the store to replace inventory — instead, they’ll know what to bring out from the back room before the doors even open to customers that day.

Bisher waren diese ständig damit beschäftigt, im Laden herumzulaufen, um zu sehen, was wiederaufgefüllt werden müsse. Nun werden ihnen diese Informationen auf elektronischem Weg geliefert.

Das System generiert 1,6 TB Daten pro Sekunde. Dementsprechend leistungsfähig muß die IT sein. Die hinter Glas, in blaues Licht getaucht, sichtbar ist.

Die Daten werden nur für eine Woche aufbewahrt. Ferner gibt es Bildschirme, wo sich Kunden über das System informieren können.

Das Konzept bzw. der Zweck der Kameras unterscheidet sich also deutlich von dem, wie Amazon den eigenen Shop gestaltet hat.

Shared Lady Beetle - a micro movable library for children created with recycled abandoned bikes - eine kleine fahrbare Bibliothek für Kinder aus recycelten verlassenen Fahrrädern - von LUO studio

24.04.2019 23:43:53, Jürgen Auer, keine Kommentare

Verlassene Fahrräder von Fahrradverleihern sind in so manchen Ländern ein Problem. Das chinesische Studio LUO studio hat nun aus solchen Fahrrädern einen kleinen Marienkäfer, einen "Shared Lady Beetle" gebaut.

Statt zwei Rädern gibt es hier ein Frontrad zum Lenken. Dann zwei große Räder, so daß das Gefährt hier breiter und zu einem Dreirad wird. Aber mit einem verlängerten Teil dahinter, das von einem kleinen Rad gestützt wird.

Insgesamt sind das also vier Räder, allerdings in einer untypischen Anordnung.

So daß sich ein kleiner Wagen am davorgespannten Fahrrad ergibt. Dieser enthält zusätzlich drei Ebenen aus Holz mitsamt Stützbrettern dazwischen. So daß Platz für Bücher entsteht.

Das Ganze umhüllt von einer metallartigen Hülle, die sich jeweils seitlich aufklappen kann. So daß das wie ein fliegender Marienkäfer wirkt.
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ladybird-like wings open to reveal micro movable library for children in china

https://www.designboom.com/design/luo-studio-shared-lady-beetle-micro-movable-library-04-24-2019/

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Das Material:

> LUO studio created the ‘shared lady beetle’ by recovering and recycling abandoned bicycles, discarded iron car sheets and also materials from eco-friendly boards.

Verlassene Fahrräder, weggeworfene Bleche von Autos und Holzplatten.

Im geschlossenen Zustand scheint das relativ blickdicht zu sein. So, wie man bei einem Marienkäfer mit geschlossenen Flügeln nichts von den inneren Flügeln sieht.

Auf der untersten der drei hölzernen Ebenen können sich die Kinder hinsetzen. Die beiden Ebenen drüber werden deutlich schmaler.

Das ganze Innenleben ist sehr flexibel gestaltet. Das sieht danach aus, als ob stützende Zwischenteile herausgenommen und an anderen Stellen wieder eingefügt werden können.

> the storage system is completely flexible which means the shelves and even the functions can be adjusted to the user’s needs.

Unter

共享瓢虫 — 可动的微型儿童书屋 - Shared Lady Beetle — A Micro Movable Library for Kids

http://www.luostudio.cn/project/2/221

wird das Projekt näher vorgestellt:

Das Problem mit dem Sharing?

> Though born from the good intention of resources conservation, green commuting and making life more convenient, shared bicycles are becoming "monsters" under the unbridled commercial sprawl. They have consumed plenty of industrial raw materials, encroached on scarce urban public space and been dumped in horrible piles.

Eigentlich sei die Idee ja gut, aber die Halden von Leihfahrrädern seien zu Monstern geworden.

Die Designer haben einen Freund, der immer wieder Kinder unterrichtet. Da hat er das Problem, daß er Materialien transportieren muß. Oft transportiert er die in einer großen Einkaufstasche. Da wollten ihm die Designer eine bessere Lösung bauen. Die Idee:

> The goal was to make it creative, interesting and lively, and bring hope to reuse industrial waste in a natural and artistic way.

Ursprünglich war das zwar für den Büchertransport des Freundes gedacht. Aber dann verselbständigte sich das Projekt.

> The Shared Lady Beetle, is like a "beneficial insect" walking on the "urban leaf ", which can be used as a mobile library , a stall, or a maker classroom for kids, etc.

Auf der Seite des Studios gibt es ein paar Bilder, die zeigen, wie die Einzelteile zusammengesetzt werden.

Black and white Figures jump and climb across walls - Illustrative Street Art - Figuren die Wände hoch und herunterklettern - von Anders Gjennestad

23.04.2019 23:23:56, Jürgen Auer, keine Kommentare

An Wänden und Mauern kann man sich hochziehen oder herunterhangeln. Damit liegt es nahe, das als Motiv für große Streetart-Gemälde zu nutzen.

Der in Norwegen geborene und in Berlin lebende Künstler Anders Gjennestad (STRØK) macht das.

Eine Gruppe von drei Personen, man weiß nicht so ganz, ob sie nach oben oder nach unten wollen. Zusätzlich mit Schatten, als ob die Sonne von der linken Seite käme.

Das Bild drunter zeigt das Kunstwerk aus einer etwas größeren Entfernung. Fast könnte man meinen, da wären grade tatsächlich drei Personen auf der Fassade unterwegs.

Das Bild ist in Arendal in Norwegen zu sehen.
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Lithe Black and White Figures Jump and Climb Across Walls in Illustrative Street Art by STRØK

https://www.thisiscolossal.com/2019/04/new-street-art-by-strok/

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In Paris gibt es ein Werk von ihm, da sind vier Personen wie Breakdancer auf der Hauswand zu sehen. Da bringen die ausgreifenden Schatten die passende Dynamik hinein.

Durch die Schatten, zu denen es nur die Berühungspunkte an einer oder beiden Händen gibt, wirkt das ziemlich eindrücklich.

Viel mehr davon ist auf dem Instagram-Account zu sehen:

andersgjennestad - STRØK

https://www.instagram.com/andersgjennestad/

Etwa dieses Bild

https://www.instagram.com/p/Bv48pylFXTK/

mit fünf Personen und teils sehr langen Schatten.

Da gibt es das Bild in Paris

https://www.instagram.com/p/BFLZxZIJhPY/

aus einer anderen Perspektive.

Auf der Seite

https://andersgjennestad.com/

gibt es die Murals mit Ortsangaben.

New hall of the Hangzhou Cloud Town Exhibition Centre is covered by a sports park - Neue Messe- und Veranstaltungshallen, versteckt unter einem grossen Sportpark - von Approach Design

22.04.2019 23:42:18, Jürgen Auer, keine Kommentare

Bei Messehallen denkt man meistens an eher schmucklose Kästen, die architektonisch nicht so wirklich interessant sind. Und üblicherweise tummeln sich dort nur Messebesucher, so daß das Messegelände für Bewohner aus den umliegenden Vierteln unrelevant bzw. eher ein Hindernis ist.

Ganz anders ist dagegen eine Lösung, die nun in Hangzhou in China realisiert wurde. Da sollte das Messegelände ebenfalls neue Ausstellungshallen erhalten.

2015 gab es das erste Gebäude. Und schnell den Wunsch nach mehr Ausstellungsfläche. So daß die Architekten beauftragt wurden, ein zweites Gebäude daneben zu errichten.

Aber anstatt einfach ein zweites, vergleichbares Gebäude daneben zu bauen, wurde das Gebäude etwas in den Boden versenkt. Und mit einem Sportpark überdacht.
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Approach Design covers convention centre in Hangzhou with a sports park

https://www.dezeen.com/2019/04/21/approach-design-hangzhou-cloud-town-exhibition-centre-green-roof-sports/

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> "Just when everyone expected an even larger, iconic building, we designed it as a park"

Alle erwarteten ein größeres, ikonisches Gebäude. Wir entwickelten einen Park.

9 Meter hoch ist die neue Ausstellungshalle, drei Meter ist sie abgesenkt worden. So daß Messebesucher Treppenstufen nach unten nehmen.

Im Gegensatz zu anderen, typischen Messehallen:

> This downwards-facing entrance was a deliberate move away from the "ceremonial steps" upwards that the architects felt were often used for convention centres.

Bei denen es "nach oben" geht.

66.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind das.

Auf dem Dach gibt es nun diverse Sportanlagen: Ein Fußballfeld, einen Beobachtungsturm, eine Sandgrube. Ein Platz für ein Theater, Gärten.

Das alles umrahmt von einer Laufbahn, von der sich eine Schleife wohl komplett eben über die Fläche zieht. Und eine zweite etwas hügeliger ist. Am Ende gibt es Rampen, die von Skateboardern genutzt werden können. Plus sehr viel grüne Fläche.

Wenn grade keine Messen stattfinden, können die Hallen innen in ein "sports warehouse" geändert werden: Mit Platz für Basketball, Badmington und Tennis.

Das Video zeigt diverse Nutzungen:

Approach Design covers Hangzhou convention centre with a sports park

https://www.youtube.com/watch?v=KNBSk-OTAlc

Die Auslastung von vielen Messehallen läge oft nur bei 20 %. So können die Räume innen genutzt werden, wenn keine Messen stattfinden. Und das Dach wird ohnehin vielfältig genutzt.

Man sieht in dem Video auch (gleich am Anfang), wie die Messehalle links daneben eben ein typischer Messehallenklotz ist. Der zwar notwendig ist, aber Platz wegnimmt und Umwege erzwingt. Mit dem Park auf dem Dach wollte das Büro den verbrauchten Platz quasi wieder an die Bevölkerung in der Umgebung zurückgeben.

Etwas, das auf eine bemerkenswerte Art und Weise gelungen ist.

Amix Coffee - two flooded floors filled with water and hundreds of fish - Café in Ho Chin Minh liess Fische zwischen den Gästen schwimmen

21.04.2019 23:43:18, Jürgen Auer, keine Kommentare

Cafés und Restaurants mit Tieren gibt es inzwischen so einige. In manchen gibt es Katzen oder Hunde, mit denen sich die Gäste beschäftigen können.

Das Amix Coffee in der vietnamesischen Stadt Ho Chin Minh geht allerdings deutlich darüber hinaus.

Dort sind zwei Bereiche - jeweils zwanzig Quadratmeter - mit doppelten Planen belegt. Gefüllt mit 25 Zentimeter Wasser. Und es tummeln sich unzählige Fische im Wasser. Diverse sehr kleine, aber auch größere Goldfische.
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Please Don’t Step On The Fish! Vietnam’s Unique Flooded Cafe

https://designyoutrust.com/2019/04/please-dont-step-on-the-fish-vietnams-unique-flooded-cafe/

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Gäste können ihre Schuhe und Strümpfe ausziehen und ihre Füße waschen. Dann dürfen sie ins Wasser. So daß man auf den Stühlen sitzt, Gerichte verspeist und einem Fische um die Füße herumschwimmen.

Ausgedacht hat sich das der 23-jährige Nguyen Duoc Hoa, der das Konzept von "Tier-Cafés" auf ein neues Level heben wollte.

Etwa 10.000 Liter Wasser sind da verteilt. Das Café nutzt ein dreifaches Filtersystem, um das Wasser ständig zu reinigen.

Ein nicht unerhebliches Problem besteht allerdings darin, daß manche Besucher die Fische zu sehr stressen.

Ein Video auf YouTube:

Cà phê trong hồ cá đông nghịt khách ở Sài Gòn mùa giải nhiệt

https://www.youtube.com/watch?v=YqegZ21g45Q

Da fällt auf, daß es in dem Café einerseits durchaus voll ist. Andererseits scheint aber eher das Wasser, weniger die Fische relevant zu sein. Das eben bei der dortigen Wärme einen kühlenden Effekt hat.

Ferner fällt auf, daß sich alle Besucher relativ langsam bewegen. Das Wasser bremst das "übliche Tempo" deutlich ab. Kinder und Erwachsene laufen langsam durchs Wasser, die Fische scheinen teils die Bereiche unter den nicht belegten Tischen zu bevorzugen.

Allerdings ist unklar, ob es die Fische und das Wasser heute noch gibt.

Eine Quelle ist ein ähnlicher Artikel vom Oktober 2018:

Please Don’t Step on the Fish! Vietnam’s Unique Flooded Cafe

https://www.odditycentral.com/travel/please-dont-step-on-the-fish-vietnams-unique-flooded-cafe.html

Auf der Facebook-Seite

Amix Coffee

https://www.facebook.com/amixcoffee/

sind dagegen die letzten Bilder mit den Fischen vom Juli 2018.

Tatsächlich - nutzt man auf Facebook die Google-Übersetzung, so scheint das am 16.08.2018 beendet worden zu sein.

Da scheinen die Fische teils ins Aquarium gewandert zu sein.

Der Artikel vom Oktober 2018 verweist darauf, daß manche Kinder die Fische gejagt hätten und die Eltern nicht eingeschritten seien.

> “Most families don’t cause any problems, but there have been some naughty children who try to catch the fish, and their parents don’t say anything. We have had to invite them to leave”

Die wurden dann hinauskomplimentiert.

Sprich: Das war eher ein kurzer Versuch. Womöglich war der doch erhebliche Aufwand plus diese zusätzlichen Konflikte mit einigen Gästen einfach zu hoch, so daß sich das nicht mehr gelohnt hat.

Cave like gift shops in the new National Museum of Qatar - Koichi Takada Architects hat zwei schluchtartige Shops im neuen Gebäude von Jean Nouvel fertiggestellt

20.04.2019 23:40:34, Jürgen Auer, keine Kommentare

Bei einem Shop für Geschenke denkt man normalerweise nicht an "großartige Architektur". Aber beim neuen National Museum of Qatar in Doha, das von Jean Nouvel geplant wurde, gibt es zwei ganz besondere Souvenirshops. Die Gestaltung stammt von Koichi Takada Architects.

Die beiden Shops bestehen innen aus unzählen Holzscheiben, die "passend aufeinandergelagert" sind. Mit dem Ergebnis, daß das von unten her wie eine riesige Höhle oder Schlucht wirkt.
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Cave-like gift shops created by Koichi Takada Architects inside National Museum of Qatar

https://www.dezeen.com/2019/04/18/koichi-takada-national-museum-qatar-interior/

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Das Video auf YouTube:

Photos reveal cave-like interiors of Jean Nouvel's National Museum of Qatar

https://www.youtube.com/watch?v=7DOW-Z2d6M8

In dem Video sieht man auch schnell, woher die Inspiration für diese Inneneinrichtung kommt: Höhlen und Schluchten, die es auch in Wüstengegenden reichhaltig gibt. Steinbrüche, die entsprechende Hohlräume schaffen. Und Gebäude, die aus den im Steinbruch gewonnenen Steinen erbaut wurden und die so eng beieinanderstehen, so daß es dazwischen nur schmale Durchgänge gibt.

Koichi Takada Architects soll noch weitere Inneneinrichtungen in dem neuen Museum gestalten. Im Laufe des Jahres sollen noch drei Restaurants folgen.

Insgesamt wurden 40.000 Holzstücke verbaut, die per 3D-modelling berechnet und geschnitten wurden. Jedes einzelne Stück ist einzigartig und hat einen genau definierten Platz. Montiert wurde das Stück für Stück vor Ort von dem italienischen Schreiner Claudio Devoto.

Koichi Takada:

> "Designing the interiors of the National Museum of Qatar was an opportunity to create a unique experience for visitors to immerse in Qatar's cultural heritage,"

Das Design für die Inneneinrichtung zu entwerfen war eine Gelegenheit, eine einzigartige Erfahrung für die Besucher zu schaffen.

Wenn man unten quasi waagerecht sieht, so daß man die Höhe des Raumes gar nicht wahrnimmt, dann wirkt das einigermaßen übersichtlich. Blickt man dann aber nach oben und sieht diese sich verengenden und wieder erweiternden Strukturen, dann ist das einfach nur großartig.

In Qatar gibt es die

Dahl Al Misfir

https://en.wikipedia.org/wiki/Dhal_Al_Misfir

Höhle, die ein natürliches Wahrzeichen im Rawdat Rasid-Gebiet von Katar ist und die viele Gipskristalle enthält. Diese Gipskristalle bilden auch die "desert rose", Sandrosen, die als Modell für das Museum dienten.

Bilder zur Außenhülle des Museums gibt es in einem Dezeen-Beitrag vom März:

Jean Nouvel unveils National Museum of Qatar in Doha

https://www.dezeen.com/2019/03/28/jean-nouvel-national-museum-qatar-cultural-architecture/

Da sieht man, daß das Museum "ziemlich ausgedehnt" ist. So daß für zwei Shops genügend Platz ist.

Suspended Neon Net in a Paris Shopping Center - Galeries Lafayette Paris Haussmann spannt im historischen Gebäude in Paris grosses Netz zum Spielen auf

19.04.2019 23:53:50, Jürgen Auer, keine Kommentare

Man nehme ein großes Shopping Center - etwa die Galeries Lafayette Paris Haussmann. Das Stammhaus der Kette Galeries Lafayette in Paris. Die mit einer eigenen Kuppel und prächtigen Rängen ausgestattet ist.

Und da spanne man ein Netz auf halber Höhe ein. So daß Kinder auf diesem Netz spielen können. Das ist eine derzeitige Aktion im Rahmen der dortigen Funorama.

Das ist die Kurzfassung dessen, was derzeit in Paris zu besichtigen bzw. zu nutzen ist.
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A Suspended Neon Net Invites Guests to Bounce Stories Above a Paris Shopping Center

https://www.thisiscolossal.com/2019/04/paris-playground/

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Das Stammhaus in Paris ist schon für sich eine eigene Kategorie.

https://en.wikipedia.org/wiki/Galeries_Lafayette

Der deutsche Wikipedia-Artikel

https://de.wikipedia.org/wiki/Galeries_Lafayette

zeigt zusätzlich die Kuppel von außen. Die Möglichkeit:

> The suspended playground gives visitors a chance to at once lay underneath the brilliant dome at the center of the building, while also watching shoppers bustling on the ground floor below.

Im Rahmen der Funorama-Initiative soll es immer wieder solche zusätzlichen "Fun Zonen" im Kaufhaus geben.

Bis zum 09.06.2019 soll dieses Netz aufgebaut und nutzbar sein.

Auf der Website

Fun Zones

https://haussmann.galerieslafayette.com/events/fun-zones/

gibt es nur ein kleines Bild. Am 12.04.2019 scheint das eröffnet worden zu sein.

Jenny the Arabian mare goes on a walk alone every day for 14 years - Araberstute dreht seit 14 Jahren in Frankfurt Fechenheim alleine ihre Runde

18.04.2019 23:38:12, Jürgen Auer, keine Kommentare

Beim Anlesen dachte ich: Herrliche Geschichte, aber das ist in Deutschland unvorstellbar. Um dann festzustellen: Das passiert seit 14 Jahren in Frankfurt, im dortigen Stadtteil Fechenheim.

Jenny, eine Araberstute, macht sich dort seit 14 Jahren täglich alleine auf den Weg, um unterwegs zu sein. Sie nimmt immer denselben Weg.

Sie fing damit vor 14 Jahren an, als ihr Besitzer, der inzwischen 79-jährige Werner Weischedel, sie nicht mehr reiten konnte.
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Horse Goes On A Walk Alone Every Day For 14 Years, Receives Pets And Treats From Residents

https://www.boredpanda.com/horse-daily-walking-alone-frankfurt-germany/

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Davor waren Werner Weischedel mit seiner Frau Anna, Jenny und einer weiteren Stute 15 Jahre lang immer als "weiße Karawane" unterwegs.

Jenny hat ein kleines Schild bei sich:

> Ich heisse Jenny, bin nicht weggelaufen, gehe nur spazieren. Danke.

Die Polizei bekommt regelmäßig Anfragen von Leuten, die das Schild nicht lesen. Aber es hat in 14 Jahren nie irgendwelche Probleme oder Unfälle gegeben.

Acht mal geht sie täglich diese Route, um am Nachmittag zum Essen zurückzukehren.

Die Polizei sieht das sehr relaxed:

> “The police know. When someone calls in, the police ask me: ‘Werner, do you know where Jenny is?’ Yes, I say. ‘Ok, then everything is in order.'”

Wenn jemand nach der Stute fragt, fragen sie Werner, ob er wisse, wo sie sei. Ja, dann sei alles in Ordnung.

Jenny hat überall Freunde und Hüter, die sich über ihren Besuch freuen. Auch an der Eisenbahnstation.

Auf Social-Media-Plattformen hatten sich Leute aufgeregt, das sei doch für das Pferd und die Menschen viel zu gefährlich. Aber der Tiermediziner, der sie regelmäßig untersucht, sieht das anders. Jenny sei sehr zufrieden und relaxed.

Da wird an einer Rose geschnuppert. Oder die Stute steckt ihren Kopf hin zu einem kleinen Kind im Kinderwagen. Und der Vater hat zusätzlich noch zwei Hunde dabei.

So hat die Stute ihre tägliche Bewegung und Unterhaltung. Und ist für diverse Personen auf ihrem Weg ein gern gesehener Gast.

Die Bilder scheinen im wesentlichen von Twitter zu stammen.

https://twitter.com/ecoles79/status/1104012036458102785

Ein Bericht vom 09.03.2018 bei der Deutschen Welle

Horse takes daily stroll through Frankfurt — without owner

https://www.dw.com/en/horse-takes-daily-stroll-through-frankfurt-without-owner/a-47833431

scheint die Hauptquelle zu sein.

Verblüffend, wenn sich Leute per Social Media darüber aufregen. Obwohl Jenny doch schon seit 14 Jahren unterwegs ist.

SpotPower - 10 Robot Dogs tow a huge truck - 10 autonom agierende Mini-Roboter ziehen einen LKW - von Boston Dynamics

17.04.2019 23:51:56, Jürgen Auer, keine Kommentare

Roboter, die sich autonom bewegen können? Da gibt es den Cheeta 3 von Vision-free und dem MIT, der sehr autonom agiert.

Ähnlich sieht der SpotPower von Boston Dynamics aus. Der steht ebenfalls auf vier Beinen mit Gelenken, kann sehr elastisch und schnell laufen.

In einem neuen Video ziehen zehn dieser SpotPower einen leeren LKW eine geringe Steigung hoch.
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boston dynamics employs a pack of robot dogs to tow this huge truck

https://www.designboom.com/technology/boston-dynamics-robot-dogs-spotmini-haul-box-truck-04-17-2019/

Das Video auf YouTube (01:06):

Mush, Spot, Mush!

https://www.youtube.com/watch?v=OnWolLQSZic

> It only takes 10 Spotpower (SP) to haul a truck across the Boston Dynamics parking lot (~1 degree uphill, truck in neutral). These Spot robots are coming off the production line now and will be available for a range of applications soon.

Ab 00:48 wird der Start gezeigt: Die Robots sitzen am Boden, stehen dann auf und fangen an, zu laufen. Die ersten Schritte gehen gewissermaßen noch ins Leere, bis die Seile richtig gestrafft sind. Dann setzt sich der LKW in Bewegung.

Auf der Seite

SpotMini - Good Things Come in Small Packages - A nimble robot that handles objects, climbs stairs, and will operate in offices, homes and outdoors.

https://www.bostondynamics.com/spot

gibt es noch deutlich mehr davon. Es gibt einen aufsetzbaren Arm, der greifen kann - der wurde beim Ziehen nicht genutzt. Ohne Arm wiegt der Robot 25 kg, mit Arm 30 kg. Der Betrieb ist komplett elektrisch, eine Ladung reicht für 90 Minuten.

Auf der Seite gibt es ein Video, das vom Juni 2016 stammt:

Introducing SpotMini

https://www.youtube.com/watch?v=tf7IEVTDjng

> SpotMini is a new smaller version of the Spot robot, weighing 55 lbs dripping wet (65 lbs if you include its arm.) SpotMini is all-electric (no hydraulics) and runs for about 90 minutes on a charge, depending on what it is doing. SpotMini is one of the quietest robots we have ever built. It has a variety of sensors, including depth cameras, a solid state gyro (IMU) and proprioception sensors in the limbs.

Da sieht man bereits, wie sich so eine Truppe in Bewegung setzt. Ein SpotMini kriecht unter anderen Robots durch, kann sich autonom in komplizierten Räumen bewegen und unter flachen Tischen durch.

Oder die Position des Greifelements bleibt konstant, während der Robot in die Knie geht oder seinen "Körper" hin und herbewegt. Ferner kann er Gläser hochnehmen und in die Spülmaschine packen. Und die leere Getränkedose in den Abfalleimer fallen lassen.

Faszinierend wird es dann (01:28): Der Robot marschiert auf Parkettboden - und rutscht mit seinen Gummifüßen bei einer Drehung auf einer Bananenschale aus. Landet auf dem Boden, fällt zur Seite.

Zieht dann die Beine an und nutzt seinen Arm, um sich wieder von der Seite in die Normalposition zu drehen, so daß er auf den Füßen steht. Anschließend geht es die Treppen nach oben.

Vieles davon erinnert an den Cheeta 3, der allerdings blind ist. So ganz ist mir nicht klar, ob das voneinander unabhängige Parallelentwicklungen sind oder ob das gemeinsame Ursprünge hat.

TAMU - foldable 3D-printed chair - ein Stuhl aus dem 3D-Drucker, der sich zusammenfalten lässt - Klappstuhl mit anderer Logik - von Patrick Jouin

16.04.2019 23:45:49, Jürgen Auer, keine Kommentare

Der französische Designer Patrick Jouin hat auf der Milan Design Week einen interessanten Stuhl vorgestellt.

Dieser läßt sich - zusammenfalten. Aber nicht, wie man das von üblichen Klappstühlen her kennt. Bei denen die Sitzfläche hochgeklappt wird, so daß die Beine nachgezogen werden. Sondern mit einer Klapplogik, die eher an Origami erinnert.
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patrick jouin unveils foldable 3D printed TAMU chair at milan design week

https://www.designboom.com/technology/patrick-jouin-unveils-3d-printed-tamu-chair-prototype-04-12-2019/

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Das Video auf Vimeo zeigt das Zusammen- und Aufklappen:

patrick jouin unveils foldable 3D printed TAMU chair at milan design week

https://vimeo.com/329991378

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Da ist noch eine Art Drehung mit dabei.

Ergebnis ist jedenfalls, daß der Stuhl zu einer flachen Platte von der Größe der Sitzfläche zusammenschrumpft.

Ferner kommt der Stuhl mit sehr wenig Material aus. Die Sitzfläche und die Rückenlehne haben einen relativ kompakten Rand. Dazwischen befindet sich eine gewebeartige Struktur aus sehr dünnen Einzelelementen.

Genutzt wurde

> dassault systèmes 3Dexperience platform

zum Erzeugen der Vorlage, die wurde mit einem 3D-Drucker gedruckt.

Orientiert hat er sich dabei an organischen Prozessen, wobei das etwas vage bleibt:

> ‘previously designers were inspired by ‘organic’ as a style, but what is completely new is that designers are now inspired by the organic process itself, and how to emulate it‘

Eine Wirkung dieses Konstruktionsprozesses: Früher hatte man sehr viel mehr produziert und das wieder weggeworfen bzw. als unbrauchbar ausgesondert. Nun läßt sich das am Computer ohne Materialeinsatz entwickeln. Erst, wenn das soweit fertig ist, wird das Ergebnis tatsächlich erzeugt und verbraucht Ausgangsmaterial.

Vorgestellt wurde der Stuhl im Rahmen der ‘design in the age of experience‘, einer jährlichen Konferenz, die während der Milan Design Week stattfindet.

https://trends-events.3ds.com/design/content/relive-tuesday-9th

Da findet sich ein Blogbeitrag mit weiteren Informationen:

Design in the Age of Experience, day 1: focus on materials in sustainable design

https://blogs.3ds.com/perspectives/design-in-the-age-of-experience-materials-in-sustainable-design/

Und ein Video:

The TAMU Chair Prototype by Patrick Jouin - Dassault Systèmes

https://www.youtube.com/watch?v=2sMniU1N06U

> Designer Patrick Jouin then took the audience on a journey of sustainable desgn with minimal use of material. He explored how digital technologies help designers turn their ideas into reality using as little material as possible, contributing to a more sustainable world.

Demnach hatte er das Konzept für so einen Stuhl schon seit Jahren, aber die Umsetzung scheiterte, weil das Konzept zu komplex gewesen sei.

Das "Entwickeln ohne Materialverbrauch" ist ein wesentliches Argument für so einen softwaregestützten Designprozess.

Car free Sundays - are the norm in Bogotá - Sonntage ohne Auto, so dass die Strasse von Fussgängern und Radlern genutzt werden kann

15.04.2019 23:45:55, Jürgen Auer, keine Kommentare

Manchmal staunt man ja nicht schlecht. Car free sundays - Sonntage ohne Autoverkehr. So daß die Straßen den Fußgängern, Radlern und Skatern gehören.

Und dann gibt es das nicht einmal, als "große Ausnahme". Sondern jeden Sonntag. Und das schon seit langem.

So ist das in Bogotá, der Hauptstadt von Kolumbien.
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Car-free Sundays are the norm in Colombia’s capital city, Bogotá

https://inhabitat.com/car-free-sundays-are-the-norm-in-colombias-capital-city-bogota/

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Fast denkt man an einen Übersetzungsfehler:

> For 45 years, the Colombian city of Bogotá has closed its major roads for Ciclovía, a weekly event where cyclists and pedestrians reclaim the street.

Seit 45 Jahren, seit 1974. Ciclovía ist spanisch und heißt "Bicycle Way", aber die Straßen sind für alle nicht motorisierten Methoden der Fortbewegung offen.

Allerdings sind das wohl nicht alle Straßen, sondern nur einige. 76 Meilen sind für dieses wöchentliche Event reserviert.

Ferner ist das zeitlich beschränkt:

> Ciclovía occurs from 7 a.m. to 2 p.m. every single Sunday and on major holidays, a frequency that sets it apart from similar events in other cities and is credited for its long-term success.

Also sieben Stunden. Dabei bewegen sich in Bogotá sonst 1,5 Millionen Autos, 50.000 Taxis und 500.000 Motorräder.

Da gibt es einen längeren Bericht:

This city bans cars every Sunday—and people love it - Spurred by environmental concerns, an experiment in Bogotá, Colombia, is spreading worldwide.

https://www.nationalgeographic.com/environment/2019/03/bogota-colombia-ciclovia-bans-cars-on-roads-each-sunday/

Etwa 1,5 Millionen Bewohner nehmen jeden Sonntag an dem Ereignis teil, das ist etwa 1/4 der Bevölkerung. Die Statistik:

> Statistics show that the average participant is out there for about three hours, which has significantly helped residents reach widely recommended levels of physical activity.

Der durchschnittliche Teilnehmer ist 3 Stunden draußen, das wirkt sich deutlich auf die körperliche Aktivität aus.

> Although Ciclovía is only once a week, the city-wide emphasis on physical activity and community access to exercise classes and bike routes has caused a marked difference in health indicators.

Obwohl es das nur einmal pro Woche gibt, hat sich das statistisch auf die Gesundheit der Bevölkerung ausgewirkt.

International gibt es das auch in anderen Städten:

> To date, more than 400 cities worldwide have implemented similar mass recreation and street closure events, including 122 U.S. cities.

Man muß ja fast befürchten: Im Autoland Deutschland gibt es so etwas nicht.

Der Aufwand für die Umsetzung von so einem Ereignis sinkt, wenn das regelmäßig veranstaltet wird. Und es hilft tausenden Leuten, auf jene 150 Minuten minimale körperliche Aktivität pro Woche zu kommen.

Der Nationalgeopraphic - Artikel enthält diverse Bilder, wie Leute diese Zeit nutzen. Dabei sind die 75 Meilen / 120 Kilometer wohl sicherlich nur ein kleiner Teil der städtischen Straßen.

> “The Ciclovía is the moment when motor vehicles make way for human beings,” said Sarmiento. “Our objective is to make citizens take over the city’s public space.”

Der letzte Satz aus diesem Artikel:

> This month marks the 25th anniversary of the modern-style Ciclovía, and the peaceable kingdom it has helped create was very much on view.

Da wurde wohl 1994 nochmals etwas umstrukturiert. Das wäre etwas, das Berlin mal übernehmen bzw. einführen sollte.

Old photos of Berlin recaptured to show how much it had changed over the years - Jo Furch photographiert alte Bilder von Berlin neu, um Änderungen zu zeigen

14.04.2019 23:53:15, Jürgen Auer, keine Kommentare

Eigentlich weiß man ja, daß sich Städte ändern, daß Häuser abgerissen und neue gebaut werden. Daß Bäume wachsen, manchmal sehr langsam. Und daß sich historische Einschätzungen ändern.

Faszinierend ist ein direkter Vergleich dennoch. Erst recht in Berlin, wenn Bilder mit der Mauer verglichen werden mit Bildern nach der Mauer.

Der Photograph Jo Furch hat sich diverse alte, historische Bilder als Vorlage genommen und hat versucht, von demselben Standort 10, 20 oder noch deutlich später ein neues Photo zu machen.
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I Recapture Old Photos Of Berlin To Show How Much It Has Changed Over The Years

https://www.boredpanda.com/history-berlin-then-and-now-jo-furch/

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Seit mehr als einem halben Jahr macht er das nun. Ein Gedanke:

> I started doing this to better understand how the banality of everyday life continues despite historically extreme periods of time.

Die "Banalitäten des täglichen Lebens".

Es gibt alte Häuser, die bis heute an derselben Stelle stehen. Mit gleicher oder modernisierter Fassade. Oder Bäume, welche die Zeit überdauert haben.

Der Bau der U-Bahn 1923. Nun ist das eine Grünfläche zwischen den beiden Fahrspuren für die Autos.

Ein historisches Bild - eine Rede aus der Nazizeit vor dem Alten Museum. Die Säulen und Stufen haben die Zeit überdauert.

Kriegsschäden am Hermannplatz 1945. Da kam der große Karstadt hin.

Aber auch das Forum Steglitz 1970 - 2019. Da hat man den Eindruck, daß sich nicht so viel geändert hat.

Und immer wieder: Die Mauer. Beim Bild

> Another generation of the Wall (1976/2018)

sieht man einmal mehr, wie diese "mitten durch die Stadt" ging. Heute parken dort Autos, die Häuser auf der Kreuzberger Seite sind modernisiert, das helle Hochhaus im Hintergrund gibt es immer noch.

Wobei mich bei dem Bild wundert, daß die Mauer 1976 noch "so bescheiden" war. Ich kenne die Mauer nur als deutlich massivere Einrichtung. Höher, aus jenen einheitlichen Betonteilen.

Faszinierend ist auch ein anderes Bild:

Heimstraße, Berlin Kreuzberg. Bio Markt (1977/2019)

Im Intergrund ein Hochhaus, 1977 stand das frei. Später kam ein zweites Hochhaus direkt davor dazu. Der Wand & Boden in dem Flachbau ist jetzt ein LPG-Biomarkt.

Aber auch: Das "Kaufhaus Kato (1979/2019)" - das ist ein Bereich am U-Bahnhof Schlesisches Tor. 1979 noch eher zerfallen, in einem schlechten Zustand. Inzwischen unter Erhalt der historischen Gestaltung schick modernisiert.

Besonders verblüffend: Die beiden Bäume auf diesem Bild. Nach oben hin kaum verändert, lediglich der Wurzelbereich und der Stamm sind etwas dicker geworden.

Der Gendarmenmarkt

War damage in the 80s: Gendarmenmarkt (1984/2019)

war 1984 noch eine einzige Baustelle. Mit einem interessanten Hinweis des Photographen:

> I moved to Berlin about 10 years ago and for me, old buildings were just buildings that looked like this since they were built. Researching old photographs, I realized, that large parts of Berlin stayed in a post-war state for almost 50 years.

Vor zehn Jahren sei er nach Berlin gekommen. Alte Gebäude sahen so aus, wie sie gebaut wurden. Erst durch die Photos hat er wahrgenommen, daß weite Teile von Berlin in einem beschädigten Nachkriegszustand lange Zeit überdauert hatten. Der Gendarmenmarkt sah 1984 noch schlimm aus. Der Rumpf des Gebäudes, verschmutzt, ohne Kuppel.

Ähnlich die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße, die 1985 noch wie "kurz nach dem Krieg" aussah.

Und das Verschwinden der Kinos in der City West:

Cinema turned into Zara (1985/2019)

Das Marmorhaus am Kurfürstendamm, der Name steht noch an der Fassade. Drinnen nun Zara.

Aber auch manche Ecken, die sich kaum verändert haben:

Some places don’t change, even in Berlin (1986/2018) - am Gleisdreieck.

Das Gewirr der Stahlträger unter der U-Bahn. Daneben ein Haus, dessen Fassade unverändert ist. Interessant ist auf dem Bild, daß die ganzen Werbeflächen weg sind.

Ein Photo aus Kreuzberg:

Inside the death zone (1990/2018)

Das muß 1990 unmittelbar um die Wende herum entstanden sein. Radfahrer radeln auf der Nordseite (ehemals DDR) auf dem ehemaligen Todesstreifen. Die Mauer links nach Kreuzberg mit dem Axel-Springer-Hochhaus steht noch. Aber die Grenzsicherungsanlagen sind bereits entfernt. Lediglich an den Lampen sieht man, daß da mal etwas anderes war.

Das letzte Photo zeigt auch eine Berliner Besonderheit:

Bridges and pipes (1995/2018)

Die Aufnahme von 1995, also schon nach der Wiedervereinigung, zeigt das Bodemuseum. Aber zu diesem Zeitpunkt noch ohne die Monbijoubrücke, die seit 2006 wieder die Spree in Richtung Monbijoupark überbrückt.

Die Brücke gab es ab 1904. Im Krieg wurde sie von der Wehrmacht zerstört, um den Vormarsch der Roten Armee zu stoppen. Später wurde eine temporäre Stahlbrücke gebaut, die mit dem Mauerfall wieder verschwand. Erst seit 2006 gibt es diese Brücke wieder.

Auf der Facebook-Seite

https://www.facebook.com/refilm.io

scheinen immer wieder neue Bilder dazuzukommen. Da gibt es noch einige Bilder mehr, die BoredPanda nicht auflistet.

La Casa del ángel - Restoration of a small shelter with red bricks in La sierra de Jumilla - Restaurierung einer kleinen Schutzhütte in Spanien - von Martin Lejarraga

13.04.2019 23:49:28, Jürgen Auer, keine Kommentare

Manche Dinge sind einfach beeindruckend. Eine kleine Schutzhütte im Südosten von Spanien.

La sierra de Jumilla - die Gegend rund um die Stadt Jumilla, im Norden der südostspanischen Region Murcia. Bergig-hügelig, abgelegen. Dort gibt es eine Schutzhütte La Casa del ángel, die seit Jahrzehnten von Ausflüglern, Jägern und Wanderern genutzt wird.
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martin lejarraga restores remote shelter with red bricks that contrast spain's green landscape

https://www.designboom.com/architecture/martin-lejarraga-casa-del-angel-shelter-jumilla-spain-04-11-2019/

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Man scrolle ganz ans Ende des Artikels. Da gibt es ein Bild, wie die Hütte vor der Restaurierung ausgesehen hat.

Weiß gestrichen, aber eine verblichene Farbe. Beschädigungen an der Fassade und am Dach.

> ‘due to its relevance on its context, geographical as much as social, the refurbishment could not only be an architectonic action but also a landscape one,’

Sowohl geographisch als auch sozial war und ist diese Hütte wohl wichtig. Die Modernisierung ist damit nicht nur eine architektonische Angelegenheit, sondern soll auch einen Punkt in dieser Landschaft markieren.

Das Dach aus Wellblech wurde durch ein Betondach ersetzt. Auf die Außenwände kam eine weitere Schicht von roten Backsteinen drauf, die nun zu dem Grün der Landschaft drumherum einen kräfigen Kontrast bilden.

Dabei sollen das neu gestaltete Gebäude nicht nur Raum für Gäste, sondern so auch Raum für Pflanzen, Insekten und Vögel bieten.

Innen gibt es eine Grundfläche von 38 Quadratmetern, der Wanderern einen Platz zum Ausruhen bietet.

Außen kam noch eine schlichte Sitzfläche aus Beton mit dazu, so daß sich müde Wanderer ausruhen können.

Auf den Bildern sieht man, daß die Originalstruktur aus diversen aufeinandergeschichteten und mit Mörtel verbundenen Steinen zu bestehen scheint.

Bei den roten, flachen Elementen ist nicht so ganz klar, ob es diese schon davor gab (versteckt von dem Verputz) oder ob die neu dazugekommen sind.

Auf der Seite des Architekten

Mountain Shelter in Sierra Larga

https://lejarraga.com/en/proyectos/mountain-shelter-in-sierra-larga/

finden sich leider keine weiteren Informationen.

Perfect Instagram Photos - behind the Scenes - mexikanischer Photograph Omah zeigt Instagram-Photos und das Bild dahinter

12.04.2019 23:52:43, Jürgen Auer, keine Kommentare

Was ist Realität? Jedenfalls nicht unbedingt das, was man auf Photos sieht. Noch dazu, wenn diese auf einer Plattform wie Instagram veröffentlicht werden.

Der mexikanische Photograph Omah zeigt auf seinem Instagram-Account romantisch-verträumte Photos. Und zu manchen auch "ein Bild dahinter". Wobei das ja selbst ein Bild ist, also denselben Regeln unterliegt.

Man weiß nicht, ob man solche Bilderfolgen als faszinierend oder erschreckend einschätzen soll.
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28 Pictures By Mexican Photographer Reveal The Magic Behind Perfect Instagram-Worthy Photos

https://www.boredpanda.com/photography-behind-the-scenes-omahi/

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> Photography is no longer for preserving memories as it used to be, it‘s about making the memories while taking the pictures, sharing, popularity, art...

Photographie wird nicht dafür verwendet, Erinnerungen festzuhalten. Stattdessen erzeugen Photos Realitäten. Und vervielfachen das, wenn sie geteilt werden.

Einerseits stehen hinter diversen Photos professionelle Teams. Aber andererseits erhält Boredpanda immer wieder Angebote von Photographen, "hinter die Kulissen" zu sehen. So daß Leute sehen, wie sie mit minimalen Ressourcen interessante Bilder erzeugen können.

Die Intention von Omah:

> it’s possible to capture a stunning Instagram-worthy shot with lots of creativity and a little bit of Photoshop magic

Man könne faszinierende Photos mit viel Kreativität und ein wenig Photoshop-Magie erzeugen.

Und die Feststellung:

> No one has to know that your eye-catching picture was taken in the public bathroom, a parking lot outside your office or, a true classic, in front of a screen – and this is what actually makes it impressive.

Niemand müsse wissen, daß das eye-catching-Bild in einem öffentlichen Baderaum, einem Park oder vor einem Bildschirm gemacht wurde.

Etwa die Frau mit dem Turban, die Sand durch ihre Hand rieseln läßt. Das, was im Hintergrund wie die Wüste aussieht, ist ein großes Bild oder wohl ein Bildschirm mit passendem Photo. Das "helle Wüstenlicht" wird durch eine eher grelle Lampe erzeugt.

Selbst der sommerliche Park läßt sich als Hintergrund für eine "Winteraufnahme mit Eiszapfen" nutzen.

Der Instagram-Account

https://www.instagram.com/omahi_/

zeigt bei den älteren Bildern immer nur ein Photo. Die neueren Bilder zeigen jeweils zwei oder drei Bilder, die letzteren sind die "Photos dahinter".

Bending Bridges - double curvature pedestrian bridge - Konstruktionssystem für freistehende Fussgängerbrücken aus Sperrholzelementen in Mexiko

11.04.2019 23:49:00, Jürgen Auer, keine Kommentare

Eine Brücke aus Sperrholzbrettern? Die sich modular von den Seitenrändern her zusammenbauen läßt? Studenten in Mexiko haben eine interessante Lösung für eine solche Fragestellung gefunden.

Eine Brücke, die jedenfalls sehr elegant aussieht. Der ein doppelschichtiges Konstruktionssystem zugrunde liegt. Genutzt wird, daß Holz elastisch auf Biegungen reagiert. Entwickelt wurde das von Studenten und Professoren am Centro de estudios superiores de diseño de monterrey.
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‘bending bridges’ shapes plywood into double curvature pedestrian bridge in mexico

https://www.designboom.com/technology/bending-bridges-double-layered-lightweight-structure-04-11-19/

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Die Brücke ist so konstruiert, daß die Last direkt auf die Fundamente abgeleitet wird. Das Gewicht von fünf Personen kann so getragen werden. Was allerdings für den praktischen Einsatz viel zu wenig sein dürfte.

> the bridge’s global design has been driven by a spline-like curve, which allows to have an optimal distribution of forces. this feature enables minimum bridge inclinations on the bottom and top of the arch. in order to allow the assembly of double-curved geometries, a set of numbered strip patterns were introduced in the design process, generating a series of unique curvilinear unrollable members. the strategy of segmenting the bridge’s assembly allowed it to be built section by section from both ends towards the centre.

Die Idee ist, eine "spline-artige Kurve" zu nutzen, die eine optimale Verteilung der Kräfte ermöglicht. Damit gibt es minimale Neigungen am Boden / unten und an der Spitze des Bogens.

Ein Video

Bending Bridges

https://vimeo.com/302324716

zeigt Details des Konstruktionsprozesses.

Die einzelnen Brückenelemente basieren auf Standard-Sperrholzbrettern. Die Formen der einzelnen Teile wurden errechnen, dann per CNC möglichst sparsam aus diversen dieser Sperrholzplatten ausgesägt. Schließlich von zwei Seiten her zusammengebaut.

Die Konzeptions- und Entwicklungsphase des Konstruktionsprozesses hat ein Jahr gedauert. Die eigentliche Konstruktion wurde in vier Wochen bewältigt.

Das Ergebnis hat eine Spannweite von 12 Metern und eine maximale Höhe von 2,5 Metern.

Die eigentliche Quelle ist der Blogbeitrag:

Bending Bridges Double-Layered Lightweight Load-Bearing Structures

http://blog.cedim.edu.mx/arquitectura/bending-bridges-double-layered-lightweight-load-bearing-structures/

Man sieht auf den Bildern sehr schön, daß das "nur" zwei Schichten sind, die durch innen liegende Holzblöcke getrennt sind.

Bananatex - sustainable multi purpose material created from banana leaves - stoffartiges Gewebe auf der Basis von Bananenblättern - von QWSTION

10.04.2019 22:41:39, Jürgen Auer, keine Kommentare

Für Kleidung werden Fasern benötigt. Das kann Baumwolle sein. Oft werden aber auch Kunststofffasern eingesetzt. Mit entsprechend problematischen Folgen.

Das Schweizer Unternehmen QWSTION, ein Garnspezialist aus Taiwan und ein taiwanesischer Partner zum Weben haben vier Jahre dafür aufgewendet, um ein neues Material auf der Basis von Bananenblättern zu entwickeln. Genannt: Bananatex. Das stellen sie nun bei der 2019 Milan Design Week vor.
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Bananatex launches a sustainable material revolution at Milan Design Week

https://inhabitat.com/sustainable-bananatex-launches-a-sustainable-material-revolution-at-milan-design-week/

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Die Bananenblätter kommen von Bäumen, die auf den Philippinen wachsen. Dort ohne den Einsatz von Pestiziden oder zusätzlichem Wasser.

Taue aus Bananenblättern wurden dort schon seit langem eingesetzt.

Als erste Produkte wurden nun Rucksäcke und Taschen aus Bananatex hergestellt. Das eigentliche Ziel ist es aber, daß andere Unternehmen diesen Ausgangsstoff übernehmen und Kunststofffasern ersetzen.

Technisch ist das Material haltbar, geschmeidig und wasserfest. Und es ist am Ende komplett biologisch abbaubar.

Eine Suche förderte die Unterseite

Bananatex

https://www.qwstion.com/de/bananatex

zutage. Dort wird das als das

> weltweit erste technische Gewebe aus Bananenfasern

bezeichnet.

Da gab es einen Kontakt zu einer Weberei auf Taiwan. Von dort ging das zu den Philippinen, dort wächst Abacá, eine Art von Bananenstaude, deren wissenschaftlicher Name bereits "Musa Textilis" heißt.

Rohe Abacá - Fasern werden zu einem Gewebe verarbeitet, das sowohl robust und langlebig als auch leicht und flexibel ist.

Die daraus hergestellten Taschen und Rollpacks können am Ende ihres Lebenszyklus zerlegt werden: Reißverschluß und Schnallen sind wiederverwendbar, der Stoff ist biologisch abbaubar.

Bala Perdida - Mesmerizing Underground Bar with two vaulted brick spaces in Madrid - Bar in Madrid mit zwei Kellergewölben aus Backstein

09.04.2019 23:47:10, Jürgen Auer, keine Kommentare

Backsteingewölbe, die im Untergrund ein Gebäude tragen, sieht man ja üblicherweise nicht von der Straße her. Und heutzutage werden Häuser kaum mehr auf einem solchen Untergrund neu errichtet.

Umso wichtiger ist es, daß die vorhandenen Backsteinstrukturen gepflegt werden.

In Madrid wurde die Bala Perdida eröffnet. Im Keller eines Palasts aus dem 19. Jahrhundert. Nicht mehr ganz neu, wohl schon im Oktober 2017. Aber mit einer faszinierenden Innengestaltung.
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Mesmerizing Underground Bar in Madrid

http://www.fubiz.net/en/2019/04/08/mesmerizing-underground-bar-in-madrid-2/

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Am Ende der beiden Gewölbe sind Spiegel angebracht. So daß sich der Eindruck eines endlosen Bandes ergibt. Die Beleuchtung wechselt.

Interessant ist das eine Bild dazwischen, welches die Backsteinstruktur ohne eine spezielle Beleuchtung zeigt. Dazu im Vergleich eine Beleuchtung in Rot und in Blautönen.

Die Gestaltung hatte zwei Ziele:

> On one hand the singularity of the existing space, with two dark subterranean vaults built in brick, as antique caves or cellars.

Zum einen sollte die Besonderheit dieses Raumes als antike Höhle oder Keller zur Geltung kommen.

> On the other hand, the proposed venue, a night club that should have the versatility to work as a snack and cocktail bar, where a fast mutation would happen at some point of the night, and the general scenery would quickly switch from a warm atmosphere into a lysergic dance floor

Auf der anderen Seite sollte ein Nachtclub entstehen, der als Snack- und Cocktailbar funktioniert. Und der es ermöglicht, in der Nacht die Szene zu wechseln - von einer warmen Gestaltung in eine Tanzfläche.

Auf der Website des Clubs

http://www.balaperdidamadrid.com/en/

gibt es die genaue Adresse: Calle Atocha, 49, 28012, Madrid.

Zoomt man sich auf Google Maps

Calle Atocha, 49, 28012, Madrid

runter, dann sieht man auf der Straße gar nichts außergewöhnliches. Das sieht nach historischen Wohnhäusern aus, die Kellergewölbe haben. Sucht man direkt nach

Bala Perdida Madrid

dann scheint der Club im Innenhof dieses Gebäudekomplexes zu liegen.

Using Leaves instead of Plastic - Asian Supermarkets go back - Supermärkte in Thailand verwenden wieder traditionelle Techniken wie Blätter anstelle von Plastik zum Verpacken

08.04.2019 23:51:23, Jürgen Auer, keine Kommentare

Zurück zu den Wurzeln. So könnte man das beschreiben, was Supermärkte in Thailand begonnen oder schon seit langem machen. Dort werden Bananenblätter verwendet, um Gemüse und andere Lebensmittel zu verpacken.
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Asian Supermarkets Go Back To Using Leaves Instead Of Plastic

https://www.boredpanda.com/environment-ecology-supermarket-leaves-packing-plastic-reduce-thailand/

Der ursprüngliche Artikel:

Exciting new plastic saving initiative in Chiang Mai local supermarket goes VIRAL!

https://perfecthomes.co.th/green-chiang-mai/

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In Chiang Mai gibt es einen Rimping Supermarket, das ist dort eine größere Kette. Dort wird Gemüse in Bananenblätter verpackt. Ein Band aus Fasern, das sich knoten läßt, hält das Ganze zusammen. Auf Bildern sieht man, daß teilweise auch kleine Stäbe oder Äste genutzt werden, um die Bananenblätter zu durchstechen und sie zusammenzuhalten.

Die Idee, Nahrungsmittel in Blätter einzuhüllen, ist nicht neu. Das wurde über Jahrhunderte schon so gemacht.

Allerdings hatten das die Leute von Perfect Homes bislang noch nie in einem Supermarkt gesehen. Jedenfalls machten Leute ein paar Photos und stellten das auf Facebook ein.

https://www.facebook.com/perfecthomes/posts/2341843982727350

Dann ging das viral. Erst verbreiteten sich die Bilder in Thailand und Vietnam, dann weltweit.

Die Leute, die diese Photos erstellt hatten, waren zunächst schon von den ersten 20 Reaktionen schockiert:

> “I had no idea it was going to go viral, I was shocked when it hit 20 shares. It was not until the morning while I was in the gym that I started to realised what was happening, I pointed out to Stig my friend that it had now something like a thousand shares ad that this was crazy. Once we had finished the session an hour later it had nearly doubled that is when it really started to go off!”

Das ging auf über 3 Millionen Views und mehr als 17.000 Shares hoch.

Dabei gibt es auch in diesem Supermarkt durchaus Plastik. Die Betreiber verweisen darauf, daß Ware gepackt ankommt und daß viele Lieferanten Plastik nutzen, weil es die einfachste und günstigste Lösung sei.

Aber:

> “I feel it is now up to the shoppers to show the supermarket which they prefer. Because without a doubt if every one opts for the banana leaf packaging then they will stop stocking the items in plastic and this will also drive other great ideas forward.”

Die Kunden müßten nun zeigen, welche Lösung sie bevorzugen. Wenn alle Kunden die Verpackung mit Bananenblättern bevorzugen, sollte das dazu führen, daß Lieferanten von sich her auf solche Verpackungstechniken wechseln.

Wobei Bananenblätter in Thailand vorhanden sind. Hier würde das am mangelnden Rohstoff scheitern.

La voiture fiat coupé friterie - Fiat cutted horizontally to serve french fries on the street - Benedetto Bufalino schneidet ein Auto in zwei Teile und macht daraus eine Frittenbude

07.04.2019 23:31:14, Jürgen Auer, keine Kommentare

Der Künstler Benedetto Bufalino pflegt mit Autos manchmal "etwas unkonventionelle Dinge" zu machen. Manchmal werden Autos auf den Kopf gestellt und zu einer Tischtennisplatte umfunktioniert. Oder man kann in einem umgedrehten ehemaligen Polizeiauto nun Würstchen grillen. Ein Campinganhänger kann auch zum kleinen Swimmingpool werden.

Die neueste Kreation könnte man daneben stellen. Damit die Schwimmer oder Tischtennis-Spieler mit Pommes versorgt werden.
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benedetto bufalino cuts fiat coupé horizontally to serve french fries on the street

https://www.designboom.com/art/benedetto-bufalino-fiat-coupe-car-friterie-04-05-2019/

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Ein kräftig roter Fiat Coupé. Der wurde "leicht schräg" in der Horizontalen aufgeschnitten, wohl die meisten Innereien entfernt.

Das Unterteil erhielt eine glatte Stahlabdeckung plus einen mittleren, senkrecht stehenden Block, der das Oberteil trägt.

Dieser Block trennt Küchenutensilien auf jeder Seite, mit denen man Pommes zubereiten kann. Wobei die eigentlichen Kochtöpfe (bzw. die Behälter mit dem heißen Fett) nur auf der einen Seite eingebaut wurden. Die andere Seite ist glatt. Die kann für andere Arbeiten genutzt werden.

Relativ weit unten gibt es ein Photo des Autos ohne Utensilien. Da sieht man, daß die (in Fahrtrichtung) rechte Seite frei ist. Links (da, wo der Fahrersitz war) sind die Friteusen eingebaut.

"La voiture fiat coupé friterie" heißt dieses Kunstwerk, das zusammen mit einem Team von "La condition publique" in Roubaix entwickelt wurde:

> the friterie (fast food kiosk or van, particularly known for serving french fries)

Ein Fast-Food-Kiosk oder ein Auto, das Pommes anbietet.

Offenbar

> the vehicle loses its original function to become a sculptural piece that acquires the role of a friterie, inviting the public to contemplate on the use of the car, but to also enjoy a convivial food tasting on the street.

kann das Auto nicht mehr fahren, es muß also mit getrennter Technik transportiert werden.

Auf der Website von

BENEDETTO BUFALINO

http://www.benedettobufalino.com/

finden sich diverse der anderen "umfunktionierten Autos".

Die "langgestreckte offene Limousine", die als große Bank für ein Picknick genutzt werden kann, ist auch schick.

Ferner gibt es einige Telefonzellen, die zu großen Aquarien umfunktioniert wurden.

Barrel-Mover-5000 - Truck Attachment to move traffic barrels safely - Aufsatz für Lastwagen um Fahrbahnbegrenzungen sicher zu verschieben

06.04.2019 23:52:15, Jürgen Auer, keine Kommentare

Wer am Schreibtisch sitzt, ist kaum physischen Risiken ausgesetzt. Höchstens ein zu langes Sitzen ist kritisch. Ganz anders sieht das bsp. bei Straßenarbeitern aus. Die bei jedem Wetter draußen arbeiten. Und neben denen ständig der Verkehr - teils der von Büroarbeitern - rauscht.

Besonders heikel ist das Einrichten und Freigeben von Fahrspuren. Nimmt man nur kleine, leichte Hütchen, dann geht das schnell. Die bieten aber auch keine Sicherheit. Deshalb werden - zumindest in den USA - größere, tonnenartige Absperrungen verwendet. Die sind aber erst recht schwer. Und folglich nur schlecht zu bewegen.

Von ​Dry Ridge, Kentucky gibt es schon seit längerem eine innovative Lösung:

Ein Aufsatz, der sich wohl problemlos vorne auf einen Truck draufmontieren läßt. Der schiebt ein langes, schräges und hinreichend steifes Band vor sich her.

Das sammelt die auf einer Seite stehenden Warntonnen ein und schiebt sie durch das fahrende Fahrzeug auf die andere Seite.

Ergebnis: Der Mitarbeiter kann diese ansonsten gefährliche Tätigkeit vom Lenkrad her verrichten, nicht mehr durch aktives Arbeiten auf der Straße. Pro Warntonne. Damit ist er durch das Fahrzeug deutlich besser geschützt.
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A Clever Truck Attachment That Safely Moves Traffic Barrels From One Side of the Lane to the Other

https://laughingsquid.com/barrel-mover-5000/

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Das Video auf YouTube:

Barrel Mover 5000 EDIT SHORT

https://www.youtube.com/watch?v=CyMdUC_6_gw

> Barrel Mover 5000. Efficiency, safety, and speed in traffic workflow.

Wenn man sieht, wie diese Tonnen von links nach rechts verschoben werden und rechts riesige Lastwagen angefahren kommen. Die ja mit 80 oder 100 km/h unterwegs sind.

Ab 01:40 ist zu sehen, wie das auch in der Nacht sicher nutzbar ist. Oder - 02:05 - in der Nacht bei direktem Gegenverkehr.

Auf der Website

Barrel Mover 5000

https://www.barrelmover5000.com/

sind Vergleichszahlen genannt:

Bei der üblichen Verschiebung zu Fuß werden drei bis vier Mitarbeiter eingesetzt. So macht das ein einziger Mitarbeiter.

Für eine 3,5 Meilen lange Strecke (Einrichtung oder Freigabe) werden 15 - 20 Minuten benötigt, manuell 75 Minuten. Das multipliziert mit der Zahl der eingesetzten Mitarbeiter. Und der Mitarbeiter, der das so vom Auto her macht, ist bedeutend besser geschützt.

Anbringen läßt sich das, indem die bestehende Anhängerkupplung ausgetauscht wird. Das kann in etwa 10 Minuten installiert und wieder entfernt werden.

Aufgrund der rein mechanischen Wirkungsweise ist das Gerät leicht zu warten:

> BarrelMover 5000 is easily maintained. It has no belts, chains or pulleys to replace. No hydraulic pumps, hoses or fittings to replace. No oil to be changed.

Keine Riemen, Ketten oder Rollen, die ausgetauscht werden müssen. Keine hydraulischen Pumpen, Schläuche oder Anschlüsse. Kein Öl, das gewechselt werden muß.

Das erste Video

https://www.barrelmover5000.com/videos.html

zeigt das Einrichten, wenn die Tonnen direkt am Straßenrand stehen. Da muß das Auto etwas hin- und herfahren, aber das ist natürlich bedeutend sicherer als ein manuelles Transportieren.

Turning Tree Stumps into Artworks - Gabi Rizea aus Rumänien verwandelt Baumstümpfe in Kunstwerke

05.04.2019 23:46:24, Jürgen Auer, keine Kommentare

Wo Bäume gefällt werden, bleiben Baumstümpfe übrig. Sind die Bäume alt geworden, dann ist der Baumstumpf fest in der Erde verwurzelt. Und gleichzeitig so widerstandsfähig, daß er sich auch nicht "einfach mal so" entfernen läßt.

Der rumänische Künstler Gabi Rizea gestaltet solche Baumstümpfe zu kleinen Kunstwerken um.
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Romanian Artist Turns Tree Stumps Into Beautiful Artworks

https://designyoutrust.com/2019/04/romanian-artist-turns-tree-stumps-into-beautiful-artworks/

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Früher war er als Waldarbeiter beschäftigt. Dann hatte er einen Unfall. Vor drei Jahren kaufte er sich eine neue Motorsäge.

Da er grade einen großen Holzblock da hatte, begann er, mit diesem zu experimentieren, ein Gesicht herauszusägen.

Das gelang unerwartet gut. So begann er, diese Fähigkeiten zu trainieren.

Heute gelingt es ihm so gut, daß er in seiner Heimatstadt Craiova alte Baumstümpfe in den dortigen Parks in Kunstwerke verwandeln darf.

Besonders faszinierend sind diese umgewandelten Baumstümpfe, in denen aus einem Eimer (Holz-) Wasser nach unten zu fließen scheint.

Das kombiniert mit einem Bearbeiten und Lackieren des Holzes. So daß das Ergebnis sehr edel aussieht. Aber eben "im Garten" festgewachsen und nicht transportabel ist.

Ferner gibt es teils mächtige Figuren.

Oder - etwas kleiner - ein Fuchs, der versucht, an Trauben heranzukommen.

Ganz unten in dem Beitrag findet sich eine Holzeule.

Ein älterer Beitrag vom Oktober 2017:

Romanian Artist Turns Tree Stumps into Beautiful Artworks

https://www.odditycentral.com/art/romanian-artist-turns-tree-stumps-into-beautiful-artworks.html

Da findet sich ein interessanter Satz:

> “I sometimes make sketches of the designs I want to carve, but in 99% of cases, the wood just doesn’t match my ideas,”

Er macht zwar manchmal Entwürfe. Aber in 99 % der Fälle paßt das Holz nicht zu seinen Ideen.

Er arbeitet meist mit Baumstümpfen, die in einem "schlechten Zustand" sind. So kam das auch zu diesem Typ

> “Galeata Care Curge” - Water Pouring from Bucket

Ein Meisterstück aus einem alten Eschebaumstumpf. Da stellte sich heraus, daß bald die Hälfte des Baumstamms verrottet war, so daß das nicht mehr zu gebrauchen war. Damit war ein Design notwendig, das in der Mitte relativ schmal wurde. Ergebnis: Die Idee des ausfließenden Wassers aus einem Eimer.

Insgesamt waren das Ende 2017 nur etwa ein Dutzend Baumstümpfe. Er gestaltete Baumstümpfe im Stadtpark und auf Privatgelände.

Das ging viral, daraufhin gab es diverse Angebote aus anderen rumänischen Städten.

One third of the world's power comes from renewable energy - ein Drittel der weltweit erzeugten Energie stammt aus regenerativen Quellen - Daten der International Renewable Energy Agency (IRENA)

04.04.2019 23:47:48, Jürgen Auer, keine Kommentare

Vor vielleicht 20 Jahren hätte man solche Zahlen noch für undenkbar gehalten. Aber die Welt entwickelt sich weiter. Die International Renewable Energy Agency (IRENA) hat nun weltweite neue Daten veröffentlicht.
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One third of the world’s power now comes from renewable energy

https://inhabitat.com/one-third-of-the-worlds-power-now-comes-from-renewable-energy/

Der Artikel bei Irena:

Renewable Energy Now Accounts for a Third of Global Power Capacity

https://www.irena.org/newsroom/pressreleases/2019/Apr/Renewable-Energy-Now-Accounts-for-a-Third-of-Global-Power-Capacity

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Demnach sind 171 GW neu dazugekommen. Die gesamten Daten für den Zeitraum 2009 - 2018 kann man sich unter

https://www.irena.org/publications/2019/Mar/Capacity-Statistics-2019

als PDF herunterladen.

> While Asia accounted for 61 per cent of total new renewable energy installations and grew installed renewables capacity by 11.4 per cent, growth was fastest in Oceania that witnessed a 17.7 per cent rise in 2018. Africa’s 8.4 per cent growth put it in third place just behind Asia. Nearly two-thirds of all new power generation capacity added in 2018 was from renewables, led by emerging and developing economies.

Asien hat einen Anteil von 61 % an allen neuen regenerativen Energiequellen. Am stärksten stieg das in Ozeanien an - mit 17,7 %. Afrika belegt mit 8,4 % Zuwachs den dritten Platz.

Bald wichtiger finde ich die letzte Zahl: 2/3 aller neuen Anlagen (wohl nur die für die Stromerzeugung) nutzen regenerative Quellen.

In dem zweiten Link findet sich eine Grafik, die das Verhältnis nicht-regenerativer Quellen zu regenerativen Quellen seit 2001 zeigt.

Die einzelnen Energiearten:

> Hydropower: Growth in hydro continued to slow in 2018, with only China adding a significant amount of new capacity in 2018 (+8.5 GW).

Wasserkraft hatte nur einen geringen Zuwachs, in China gab es einen deutlichen Zuwachs um 8,5 GW.

> Wind energy: Global wind energy capacity increased by 49 GW in 2018. China and the USA continued to account for the greatest share of wind energy expansion, with increases of 20 GW and 7 GW respectively. Other countries expanding by more than 1 GW were: Brazil; France; Germany; India; and the UK.

Windenergie hatte in China einen Zuwachs von 20 GW, in den USA von 7 GB. Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indien und Großbritannien hatten jeweils mindestens 1 GW ZUwachs.

> Bioenergy: Three countries accounted for over half of the relatively low level of bioenergy capacity expansion in 2018. China increased capacity by 2 GW and India by 700 MW. Capacity also increased in the UK by 900 MW.

Bioenergie wird relativ selten genutzt. Mehr als die Hälfte des Zuwachses entfällt auf drei Länder - China, Indien und Großbritannien.

> Solar energy: Solar energy capacity increased by 94 GW last year (+ 24 per cent). Asia continued to dominate global growth with a 64 GW increase (about 70% of the global expansion in 2018). Maintaining the trend from last year, China, India, Japan and Republic of Korea accounted for most of this. Other major increases were in the USA (+8.4 GW), Australia (+3.8 GW) and Germany (+3.6 GW). Other countries with significant expansions in 2018 included: Brazil; Egypt; Pakistan; Mexico, Turkey and the Netherlands.

Solarenergie legte mit 94 GW Zuwachs deutlich zu. Davon entfallen 70 % des Zuwachses auf Asien (64 GW absolut), vorrangig China, Indien, Japan und Südkorea. Die USA (8,4 GW), Australien (3,8 GW) und Deutschland (3,6 GW) haben deutlich niedrigere Zuwächse.

> Geothermal energy: Geothermal energy increased by 539 MW in 2018, with most of the expansion taking place in Turkey (+219 MW) and Indonesia (+137 MW), followed by the USA, Mexico and New Zealand.

Geoenergie hat einen deutlich niedrigeren Anteil.

Die Gesamtmenge von 2,351 GW teilt sich zu etwa 50 % auf Wasserenergie auf. 24 % ist durch Windenergie, 20 % durch Sonnenenergie abgedeckt. Auf die anderen Techniken entfallen 6 %.

Es gibt zusätzlich ein kleines PDF-Dokument mit diesen Highlights.

Cherry Blossom in the middle of Tokyo - Rei Hanada erstellte Drohnenbilder zur Kirschblüte aus der Mitte von Tokio

03.04.2019 23:49:37, Jürgen Auer, keine Kommentare

Fast die Hälfte aller Laubbäume in Japan sind Kirschbäume. Die Kirschblüte ist deshalb dort deutlich ausgeprägter als hier sichtbar.

Und Kirschbäume gibt es nicht nur auf dem Land. Sondern auch in Tokio, mitten in der Großstadt.

Der Photograph Rei Hanada, der hauptberuflich als Werbeplaner aktiv ist und sich für Drohnenphotographie interessiert, wollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Und hat deshalb diverse Aufnahmen rund um den Meguro River erstellt.
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Photographer Captures Cherry Blossom Path “Suddenly Appearing” In The Middle Of Tokyo

https://designyoutrust.com/2019/04/photographer-captures-cherry-blossom-path-suddenly-appearing-in-the-middle-of-tokyo/

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Da reiht sich Kirschbaum an Kirschbaum. Ende März / Anfang April hat die Kirschblüte üblicherweise ihren Höhepunkt erreicht.

Die Kirschblüte beginnt Mitte / Ende März auf der südlichsten Insel Kyūshū und wandert von dort über die Inseln nach Nordosten. Erst Anfang Mai erblühen die Bäume auf der Insel Hokkaidō im Nordosten.

Aber der Beitrag zeigt nicht nur Drohnenphotos von Rei Hanada, sondern auch weitere Bilder, etwa von Instagram:

Dabei ist dieses Bild

https://www.instagram.com/p/BXNntwClq-s/

ebenfalls eine Luftaufnahme. Am unteren Rand sind einige grüne Bäume zu sehen. Ansonsten sind das größtenteils blühende Kirschbäume.

Von Rei Hanada finden sich auf Twitter

https://twitter.com/0hana613/status/1112344911754354688

nur diese drei Bilder.

Dort gibt es weitere Drohnenbilder. Etwa

https://twitter.com/0hana613/status/1072080141948338176

das dürften bunte Bäume im Herbst sein. Die Serpentinen verschwinden fast in dieser Farbpracht.

Und ein Winterbild von einer schneebedeckten Siedlung.

https://twitter.com/0hana613/status/1080736283620630529

Sowie ein Drohnenbild vom Takaosan Interchange

https://twitter.com/0hana613/status/1072837783583023105

dem Autobahnkreuz südwestlich von Tokio, das kürzlich hier Thema war. Nun aber nicht aus südlicher, sondern aus nördlicher Richtung aufgenommen.

Leaf cutting art - Drawings by cutting fallen leaves - Kanat Nurtazin erzeugt Bilder durch das Ausschneiden aus Blättern

02.04.2019 23:22:02, Jürgen Auer, ein Kommentar

Der Künstler Kanat Nurtazin hatte vor fünf Jahren ein Projekt gestartet: “100 methods of drawing”, 100 Methoden, zu zeichnen.

Eine dieser 100 Methoden ist die "Leaf cutting art": Die Kunst, aus Blättern Teile herauszuschneiden, daß sich ein Bild ergibt. Das man vor einen passend gewählten Hintergrund hält. Und abphotographiert.

So daß sich das "Gesamtkunstwerk" aus der Kombination aus Blatt, Ausschnitt und Photo ergibt.
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Artist Kanat Nurtazin Creates Drawings By Cutting Fallen Leaves

https://designyoutrust.com/2019/04/artist-kanat-nurtazin-creates-drawings-by-cutting-fallen-leaves/

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Warum gerade Blätter?

> Leaf’s life is fleeting so as our lives and I am giving a second life to them to discover an untold story.

Das Leben von Blättern ist flüchtig, so wie unser Leben. Er gibt den Blättern ein zweites Leben, so daß sie eine unerzählte Geschichte erzählen können.

Er zeichnet die Bilder auf die Blätter und schneidet das mit einem Rasiermesser aus.

> The most important thing is to find the best suitable place to catch with my camera at the right time and right angle. And the story has been released!

Das wichtigste ist, den richtigen Platz für das Bild zu finden. Die richtige Zeit und den richtigen Blickwinkel.

Die Liste ist ziemlich lang. Teilweise nutzt ein Bild auch zwei Blätter, die zusammen ein Motiv ergeben. Etwa ein Wolf, der den Mond anheult.

Teils ist als Hintergrund einfach nur der blaue Himmel gewählt. Teils beziehen sich die Bilder aber auch auf den Hintergrund. Etwa die Tänzerin zwischen zwei Hochhaustürmen.

Auf Instagram

https://www.instagram.com/kanat_n/

gibt es sowohl die Leaf-Cutting-Bilder als auch Bilder, die andere Techniken nutzen.

Da findet sich der Wolf direkt:

https://www.instagram.com/p/Br2D9hGDGl1/

> A howling wolf and the moon

Und die Tänzerin zwischen den Hochhäusern:

https://www.instagram.com/p/BuN0bkoDBw_/

So entstehen lauter kleine, faszinierende Miniaturen.

Outdoor Robotic Valet Parking Service in Lyon - Stanley Robotics startet am Flughafen von Lyon ein Parkplatz-Verwaltungssystem mit Robots, die Autos verteilen

01.04.2019 22:45:02, Jürgen Auer, 5 Kommentare

Wenn - in fünf oder zehn Jahren - autonome Autos weiter verbreitet sein werden, dann werden diese einen großen Vorteil gegenüber Autos besitzen, die von Menschen gefahren werden: Sie können dicht parken. Denn aus den "inneren Autos" muß niemand aus- oder einsteigen. Die Autos werden von außen her der Reihe nach genutzt.

Einen Vorgeschmack auf dieses "dichte Parken" bei der Nutzung autonomer Systeme gibt es nun am Lyon-Saint Exupéry Airport in Lyon, Frankreich.

Dort hat Stanley Robotics ein System in Betrieb genommen.

Fluggäste können einen Parkplatz online reservieren. Sie kommen mit dem Auto und parken dieses in einer Garage. Anschließend steigen sie aus und treten ihren Flug an.

Die Garage öffnet sich zur anderen Seite. Ein Roboter kommt angefahren, der sich mit einem langen Teil unter das Auto schiebt. Das wird angehoben und läßt sich so transportieren. Und einparken, sehr eng einparken.

Ist der Fluggast wieder da, wird das Auto rechtzeitig geholt und wieder in einer Garage abgestellt. Der Besitzer kann das Tor von der anderen Seite über eine App öffnen, steigt in sein Auto und fährt weg.
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Stanley Robotics Debuts the World’s First Outdoor Robotic Valet Parking Service in Lyon, France

https://laughingsquid.com/stanley-robotics-robotic-valet-parking-service/

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Ein kleines Video (1:39):

Stanley Robotics - World premiere: Stan reinvents parking at Lyon-Saint Exupéry airport

https://www.youtube.com/watch?v=ZYVXGYHw8Eg

> For the first time in the world, Stanley Robotics' outdoor automated robotic valet system, developed in partnership with Aéroports de Lyon, was presented in operation on Thursday, March 14.

In dem Video sieht man das bereits: Die auf dem Asphalt gezeichneten Parkplätze werden ignoriert, die Autos werden quer dazu abgestellt.

10 dieser Robots sind dort aktiv.

Für die Fluggäste hat das den Vorteil, daß sie keinerlei Zeit mehr für die Parkplatzsuche einplanen müssen. Und die Blockparkweise spart Platz.

Wobei in dem Video die Autos noch relativ locker stehen.

In dem Beitrag gibt es - aus dem Pressekit - ein Bild, bei dem die Autos sehr dicht hintereinander stehen. Und die Abstände nach links und rechts sind so schmal, daß eine Person da kaum mehr durchkommt.

Praktisch ist das - für die innen stehenden Autos - auch ein zuverlässiger Diebstahlschutz. Der Parkplatz läßt sich nur von außen her auflösen.

The Secret of the Great Pyramid - transforming the Louvre with a 2000 piece paper optical illusion - die Louvre-Pyramide, umgeben von einer riesigen dreidimensionalen Illusion - von JR

31.03.2019 22:30:09, Jürgen Auer, keine Kommentare

Von Eisbergen kennt man das ja: Das meiste davon ist unter Wasser. Was zu der naheliegenden Frage führt: Wie sieht das da unten eigentlich aus?

Ähnlich ist es in Städten. Manchmal werden hier in Berlin Straßen aufgebuddelt: Und unter dem Gehweg gibt es diverse Stahlträger, gemauerte Teile und manches mehr.

Aber wie ist das in Paris? Bei der gläsernden Pyramide des Louvre, die dort im klassischen Innenhof steht?

Der französische Künstler JR hat nun rund um diese Pyramide ein riesiges Kunstwerk erschaffen. Das - von der richtigen Seite im richtigen Winkel - die Illusion erzeugt, daß sich die Pyramide nach unten hin fortsetzt und in einer Art Kessel mit steinigen Abhängen drinsteht.
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Artist JR Transforms the Louvre With a 2000-Piece Paper Optical Illusion

https://www.thisiscolossal.com/2019/03/artist-jr-louvre-optical-illusion/

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Aufgebaut wurde das mit etwa 400 Freiwilligen - wohl in den letzten Tagen, vom 27.03.-29.03.2019.

Auf Twitter gibt es Bilder von der Gruppe der Freiwilligen (28.03):

https://twitter.com/JRart/status/1111264082131410945

vom Samstag, noch ganz leer:

https://twitter.com/JRart/status/1111907546628001792

am Nachmittag, mit diversen Besuchern:

https://twitter.com/JRart/status/1112035811602644992

Vor zehn Stunden:

https://twitter.com/JRart/status/1112308791134035968

Mit dem Hinweis:

> The images, like life, are ephemeral. Once pasted, the art piece lives on its own. The sun dries the light glue and with every step, people tear pieces of the fragile paper. The process is all about participation of volunteers, visitors, and souvenir catchers.

Die Bilder sind, wie das Leben, vergänglich. Die Sonne trocknet das Papier aus und mit jedem Schritt entfernen und beschädigen Besucher Teile des empfindlichen Papiers.

Allerdings zeigt ein Tweet, der grade mal eine Stunde alt ist:

https://twitter.com/JRart/status/1112436034007191552

doch noch erheblich viel. Aufgenommen ohne Besucher, nun in der heutigen Pariser Abenddämmerung.

Handle Robot - like an ostrich - Roboter auf zwei Rädern, der wie ein Strauss aussieht und Pakete umpacken kann - von Boston Dynamics

30.03.2019 23:46:06, Jürgen Auer, keine Kommentare

Mein erster Gedanke beim Blick auf dieses Video war: Oh, das ist aber ein munteres Kerlchen. Ein Roboter, der Pakete umpacken kann.

Hört sich erst einmal unspektakulär an. Sieht man sich aber das Video an, dann wirkt das so, als ob dieser Roboter eine ganze Reihe neuartiger Techniken mitbringen würde.
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boston dynamics unveils ostrich robot that's ready to work

https://www.designboom.com/technology/boston-dynamics-handle-robot-03-29-2019/

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Das Video direkt auf YouTube:

Handle Robot Reimagined for Logistics

https://www.youtube.com/watch?v=5iV_hB08Uns

Am Donnerstag hochgeladen, aktuell 1,4 Millionen Aufrufe.

> Handle is a mobile manipulation robot designed for logistics. Handle autonomously performs mixed SKU pallet building and depalletizing after initialization and localizing against the pallets. The on-board vision system on Handle tracks the marked pallets for navigation and finds individual boxes for grasping and placing.

Das erste auffallende Merkmal ist, daß der Roboter auf zwei Rädern steht und sich gefühlt irgendwie ständig bewegt. Es gibt ein "großes Hinterteil", das die Bewegungen zu produzieren scheint.

Vorne gibt es nicht zwei Greifarme. Sondern eine lange Stange, daran abknickbar ein zweites längeres Element mit einer Greiflogik. Das sind diverse, kreisförmig angeordnete Saugnäpfe, so daß der Gegenstand mit Unterdruck hochgehoben wird.

> When Handle places a boxes onto a pallet, it uses force control to nestle each box up against its neighbors. The boxes used in the video weigh about 5 Kg (11 lbs), but the robot is designed to handle boxes up to (15 Kg) (33 lb). This version of Handle works with pallets that are 1.2 m deep and 1.7 m tall (48 inches deep and 68 inches tall).

Aktuell sind das 5-kg-Boxen, das kann bis 15 kg gehen.

Durch die nur zwei Räder kann sich der Roboter relativ schnell um 90 Grad drehen. Das eine Mal steht er direkt vor der Ausladepalette. Hat er das nächste Paket gegriffen, rollt er ein wenig zurück, dreht sich und kann um 90 Grad versetzt weiterrollen.

Auffallend ist, daß beim "langen Weg" nach dieser Drehung hin zur Palette, die bestückt werden soll, eine erhebliche Dynamik drinsteckt. Der Robot beschleunigt stark und bremst wieder rasch ab.

Von Designboom:

> the new ‘handle’ still has wheel-legs (and backward-bending knees) but now it’s a little less…human. two robotic arms have been replaced with a single arm which extends from the top of the bot like the elongated neck of an ostrich. all of this is counterbalanced by a large swinging rear that keeps the robot stable as it lifts things and moves around.

Das "schwingende Hinterteil" sorgt für die Stabilität bei diesen teils langsamen, teils sehr flotten Bewegungen.

Der Roboter kann überall dort sinnvoll eingesetzt werden, wo ein solches Umladen von gleichartigen Paketen notwendig ist. Für einen Menschen ist das eine stupide und anstrengende Arbeit. Der Roboter kann das stundenlang machen.

Sculptural Beauty of Japanese Highway Interchanges - Luftaufnahmen japanischer Autobahnkreuze

29.03.2019 23:11:10, Jürgen Auer, keine Kommentare

Wer mit dem Auto lange Strecken zurücklegen möchte, der nutzt die Autobahn. Davon gibt es nicht allzuviele, folglich gibt es ab und zu Kreuzungen von Autobahnen, die es ermöglichen, von einer Autobahn auf die nächste zu wechseln. Ohne daß die Geschwindigkeit zu sehr gedrosselt werden muß.

Im Auto sieht man die Architektur solcher Autobahnkreuze meist nicht.

Besonders kompliziert ist das in Japan: Dort gibt es hohe Berge und dicht besiedelte Städte. Beides sorgt für Einschränkungen, die aus eher flachen Gegenden nicht bekannt sind.

Ein paar dieser japanischen Autobahnkreuze zeigt der Spoon-Tamago - Beitrag.
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Aerial Photos Reveal the Sculptural Beauty of Japanese Highway Interchanges

http://www.spoon-tamago.com/2019/03/28/aerial-photos-reveal-the-sculptural-beauty-of-japanese-highway-interchanges/

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Das erste Beispiel des Takaosan Interchange:

https://www.google.com/maps/@35.624364,139.263775,1354m/data=!3m1!1e3?hl=en

Das ist ein Autobahnkreuz westlich von Tokio, das die ungefähr in West-Ost-Richtung verlaufende Route 20 mit der Ken’odo, einer Nord-Süd-Autobahn verbindet.

Die Tunnelröhren, die man auf dem größeren Bild drunter oben rechts der Bildmitte sieht: Die gehen in Richtung Tokio.

Da liegen bis zu drei Ebenen übereinander, insgesamt gibt es 12 verschiedene Wege.

Wenn man auf Google-Maps zwischen der Karten- und der direkten Ansicht hin und herschaltet, sieht man, wie sich die Röhren in den Bergen fortsetzen.

Das zweite Beispiel: Ohashi Junction

Das ist eine Doppel-Loop-Konstruktion, die mitten in Tokio zu finden ist. Das soll ähnlich wie das Colosseum in Rom wirken. Das Dach ist als Garten gestaltet, der

Meguro Sky Garden

https://en.wikipedia.org/wiki/Meguro_Sky_Garden

Da gibt es zusätzliche Bibliotheken, Sportanlagen, Wohnungen und Geschäfte.

Die beiden letzten Beispiele - die Kiyosu und Misato junctions, sind als Turbinenkreuzugen gestaltet. Da können die beiden Hauptlinien ohne Kurven genutzt werden und es ist drumherum genügend Platz.

Das Ergebnis: Eine sehr symmetrische Gestaltung.

The most populous cities in the world 1500-2018 - die bevölkerungsreichsten Städte der Welt ab 1500 in einer animierten Grafik von John Burn-Murdoch

28.03.2019 23:41:38, Jürgen Auer, keine Kommentare

Welche Städte waren in den Jahren 1500 - 2018 die 10 größten Städte der Welt? Und wie haben sich diese entwickelt?

Der Datenjournalist John Burn-Murdoch hat diese Zahlen zusammengetragen und eine kleine animierte Grafik in Form eines Videos erstellt.

Das Ergebnis ist faszinierend.
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Entwicklung der bevölkerungsreichten Städte von 1500 bis 2018 als Animation

http://urbanshit.de/animation-der-entwicklung-der-bevoelkerungsreichten-staedte-von-1500-bis-2018/

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Das Video auf YouTube:

The most populous cities in the world (1500 - 2018)

https://www.youtube.com/watch?v=k2uoqJmJaGo

> A “Bar Chart Race” animation showing the changing ranks of the 10 biggest cities in the world since 1500.
>
> Fascinating to watch giant cities vanish after falling in conquests, and amazing that three UK cities were in the top 8 in the late 1800s.

Auf YouTube kann man sich einzelne Jahre herauspicken und sich die Daten ohne Bewegung ansehen.

1500 liegt Beijing in China mit 672.000 Einwohnern weit vorne. Istanbul und Paris sind mit 200.000 bzw. 185.000 auf den Plätzen 7 und 8.

1667 liegt Istanbul mit 721.000 weit vorne, Beijing und Paris sind mit 530.000 und 511.000 fast gleichauf, Tokio liegt mit 562.000 auf Platz 2.

1776 ist Beijing wieder vorne und erreicht erstmals 1 Million, gefolgt von London (771.000) und Tokio (689.000).

So etwa um 1826 / 27 liegt London mit 1,4 Millionen vor Beijing mit 1,37 Millionen. 1843 hat London 2 Millionen, New York taucht mit 504.000 auf.

1889 ist London bei 5,4 Millionen, New York bei 3,16 Millionen, Berlin mit 1,9 Millionen hinter Paris (2,8). Da ist Manchester auf Position 10 mit 1,04 Millionen, also alles Millionenstädte.

1924 liegt London mit 7,7 Mio noch knapp vor New York mit 7,6 Mio., 1947, kurz nach dem Krieg, hat New York 11,7 Mio, Tokio 10,3 und London 8,6 Mio. Berlin fliegt während dieser Zeit aus den Top 10 raus, Städte wie Shanghai und Buenos Aires überholen.

Ab etwa 1955 liegt Tokio vorn, mit 13,2 Mio vor New York mit 13,08. Da ist Kalkutta mit 5 Mio die kleinste der zehn größten Städte. Ein Wert, der für Berlin heute noch weit weg ist.

Ab dann liegt immer Tokio vorn. Mit der bald unglaublichen Zahl von 38,1 Millionen im Jahr 2018. Dehli liegt mit 27,8 Mio auf Platz 2, gefolgt von Shanghai und wieder Beijing (22,6 Mio). Weder Europa noch die USA sind noch in den Top 10 vertreten. New York war 2017 mit 18,6 Mio noch dabei. Paris war als letzte europäische Stadt 1980 noch unter den Top 10 (8,825 Mio) und verschwand dann.

Man kann sich das auch als flüssiges JavaScript auf

Bar chart race — the most populous cities in the world

https://observablehq.com/@johnburnmurdoch/bar-chart-race-the-most-populous-cities-in-the-world

ansehen.

Eine faszinierende Datensammlung.

Black Box - Dynamic black box extension into a victorian house - kleines viktorianisches Haus in London bekommt zweiten Raum als Blackbox mit grossen Fensterläden - Mata Architects

27.03.2019 23:51:45, Jürgen Auer, keine Kommentare

Ein kleines Haus, mit sehr alten, gemauerten Wänden. Ursprünglich gab es im ersten Stock einen Wintergarten. Dahinter ist ein kleines Bad. Das Haus stammt aus der viktorianischen Zeit und ist in Islington zu finden, einem Londoner Stadtteil.

Die Besitzer wollten einen Raum, der sich teils zum Wohnen, teils als Gästezimmer nutzen läßt. Aber in London ist es eng, man hätte auch von allen Seiten hineinsehen können.

Die Lösung: Eine Art "Black Box". Ein dunkler Kasten, der an zwei Seiten große Fensterläden hat. Die aber nicht zur Seite, sondern nach oben / unten aufgeklappt werden.

Damit gibt es tagsüber ein großes Fenster, das Licht hineinläßt. Am Abend kann das Zimmer komplett verdunkelt werden.
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mata architects incorporates dynamic 'black box' extension into victorian house in london

https://www.designboom.com/architecture/mata-architects-black-box-extension-london-03-27-2019/

Das Video auf Vimeo:

mata architects incorporates dynamic ‘black box’ extension into victorian house in london

https://vimeo.com/326752676

Das Material ist nicht Metall, wie das auf den ersten Blick wirken könnte. Sondern dunkel gestrichene sibirisches Lärchenholz.

Die beiden Fensterläden können per Kurbeln von innen her aufgekurbelt werden. Dabei sind beide voneinander unabhängig: Man kann auch das eine Fenster öffnen, das andere geschlossen lassen.

Ursprünglich gab es dort einen verfallenen Wintergarten. Dahinter ein altes Familienbad. Plus der Platz im Erdgeschoss, der aber zwangsläufig weniger Sonne abbekommt.

Von innen her wirkt das Zimmer ziemlich klein. Schon ein kleiner Sessel, der nicht grade direkt an der Wand steht, füllt fast die Hälfte der Raumbreite aus. Aufgekurbelt sind die Fensterläden von innen her gar nicht sichtbar.

Auf der Seite der Architekten:

Battishill Street

https://www.mata-architects.co.uk/battishill-street

gibt es zunächst dieselben Hinweise, die auch bei Designboom zu finden sind. Zusätzlich aber eine Projektseite mit Bildern, wie das davor ausgesehen hatte.

Case Study: Black Box, Islington, London 2018

https://www.mata-architects.co.uk/case-study-black-box-islington-london-2018

Der Raum ist lediglich 13 Quadratmeter groß.

Da sollte einerseits viel Tageslicht rein. Andererseits:

> We asked ourselves, can we introduce large glazing whilst regulating levels of shading, natural daylight, privacy, and security at different times of the day?

Gibt es eine Möglichkeit, den Schatten zu regulieren, Tageslicht reinzulassen. Und gleichzeitig Privatheit und Sicherheit zu verschiedenen Zeiten zu ermöglichen?

Da gibt es diverse Bilder, wie die Umgebung drumherum und das Bad dahinter aussehen.

LG Berlin verurteilt Kurfürstendamm Raser nach tödlichem Zusammenstoss bei illegalem Autorennen erneut wegen Mordes - drei Mordmerkmale erfüllt - 532 Ks 9/18

26.03.2019 23:53:45, Jürgen Auer, keine Kommentare

Das Landgericht Berlin hat heute in einer Neuauflage die beiden Kurfürstendamm-Raser erneut wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Die beiden Angeklagten hatten sich am 01.02.2016 kurz nach Mitternacht spontan an einer Ampel zu einem "Stechen" verabredet: Ein Wettkampf, wer mit seinem Auto schneller ist. Nur: Das war nicht auf einer abgesperrten Teststrecke, sondern auf dem Berliner Kurfürstendamm. Der macht an der Gedächtniskirche eine gewisse Kurve, dort geht es mit der Tauentzienstraße weiter. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 170 km/h ging es auf die Kreuzung Tauentzienstraße / Nürnberger Straße zu, das ist die große Kreuzung vor dem KaDeWe und vor dem Wittenbergplatz. Eine Geschwindigkeit, die auch nichts mehr mit einer "etwas überhöhten Geschwindigkeit" zu tun hat.

Dort hatte ein 69-jähriger querender Autofahrer grün, dessen Auto wurde etwa 70 Meter weitergeschleudert, der Autofahrer verstarb noch am Unfallort.
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Landgericht Berlin verurteilt Angeklagte nach tödlichem Zusammenstoß bei illegalem Autorennen auf dem Kurfürstendamm erneut wegen Mordes (PM 18/2019)

https://www.berlin.de/gerichte/presse/pressemitteilungen-der-ordentlichen-gerichtsbarkeit/2019/pressemitteilung.796501.php

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Das erste Urteil war etwa ein Jahr nach der Tat ergangen und lautete ebenfalls auf Mord. Das war deutschlandweit der erste Fall. Dieses Urteil wurde vom Bundesgerichtshof aufgehoben, der den bedingten Tötungsvorsatz nicht als hinreichend belegt angesehen hatte. Damit kam es zu einer neuen Verhandlung vor einer anderen Kammer.

Bundesgerichtshof entscheidet in drei sogenannten "Raser-Fällen"

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&sid=f9f065f09100b922afcaa70988030253&nr=81300&pos=0&anz=3

Bei einer Verurteilung wegen Mordes muß mindestens ein Mordmerkmal erfüllt sein. Im ersten Urteil hatte das Gericht nur das Mordmerkmal der gemeingefährlichen Begehungsweise als Mordmerkmal bewertet.

Das heutige Urteil geht dagegen von drei erfüllten Mordmerkmalen aus.

> Die Angeklagten hätten den Tod anderer Verkehrsteilnehmer nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern darüber hinaus auch die Mordmerkmale der gemeingefährlichen Begehungsweise, der Heimtücke und der niedrigen Beweggründe erfüllt.

Der Getötete sei völlig wehrlos gewesen, er hatte Grün. Die Autos der Raser seien wie Geschosse gewesen, diverse weitere Personen waren gefährdet.

> Das Motiv der Angeklagten, das Autorennen um jeden Preis zu gewinnen, sei sittlich auf tiefster Stufe stehend gewesen.

Ein Verteidiger hat bereits erneute Revision zum Bundesgerichtshof angekündigt.

Der Tagesspiegel

Lebenslange Freiheitsstrafen: Ku’damm-Raser erneut wegen Mordes verurteilt

https://www.tagesspiegel.de/berlin/lebenslange-freiheitsstrafen-kudamm-raser-erneut-wegen-mordes-verurteilt/24145334.html

zitiert aus der mündlichen Urteilsbegründung:

> „Was geschah, hatte mit Fahrlässigkeit nichts zu tun.“

Das war die Vermutung nach der BGH-Entscheidung, daß nun nur noch eine Verurteilung wegen Fahrlässigkeit mit deutlich niedrigeren Strafen möglich sei.

> „Die Fahrzeuge wurden zu Projektilen mit unglaublicher Zerstörungskraft“, so das Gericht. „Die Gefährlichkeit war kaum noch zu toppen."

Ferner verweist der Artikel darauf, daß Raser inzwischen ein Dauerthema sind. Seit Anfang 2019 gab es im Schnitt mehr als ein neues Strafverfahren pro Tag.

Allerdings gibt es inzwischen auch den neuen Paragraphen 315d, der es ermöglicht, Autos, mit denen gerast wurde, einzuziehen. Denn diese gelten nun als Tatwerkzeuge. Etwas, das durchaus eine gewisse Wirkung produziert. Das Auto ist erst einmal weg.

Mal sehen, wie der BGH dieses zweite Urteil bewerten wird.

Biodegradable tableware from wheat bran - biologisch abbaubares Geschirr aus Weizenkleie - von Biotrem aus Polen, vorgestellt auf der Green Living Show in Toronto

25.03.2019 23:55:50, Jürgen Auer, keine Kommentare

Wenn man Getreide mahlt und das Mehl am Ende absiebt, dann bleibt Kleie übrig. Ein Mix aus Schalen und dem Keimling. Zur Ernährung nicht wirklich geeignet, weil die Kleie aus großen Fasern besteht, die vom menschlichen Verdauungssystem nicht gespalten werden können. Als Ballaststoff kann man das der Nahrung beifügen. Aber die damit verwendbare Menge ist gering.

Biotrem, ein polnisches Unternehmen, hat nun eine Möglichkeit gefunden, diesen "Abfall" als Rohstoff für biologisch abbaubares Geschirr zu nutzen.

Bei der Green Living Show in Toronto in dieser Woche wird das vorgestellt.
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Biodegradable tableware made from wheat bran debuts at Toronto’s Green Living Show

https://inhabitat.com/biodegradable-tableware-made-from-wheat-bran-debuts-at-torontos-green-living-show/

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Übliches Plastik-Einmalgeschirr benötigt bis zu 500 Jahre für die Verrottung. Dieses Weizenkleie-Geschirr ist nach einem Monat Geschichte. Das Mengenverhältnis ist beeindruckend:

Aus einer Tonne Weizenkleie lassen sich bis zu 10.000 Teller herstellen.

Das Geschirr läßt sich mit kaltem und heißem Essen nutzen, flüssig oder fest. Es kann in der Mikrowelle verwendet werden.

Erfunden hat das Jerzy Wysocki, der Weizenbauer und Müller ist. Bei jedem Mahlen blieben gewaltige Mengen an Kleie übrig. Per Versuch und Irrtum fand er heraus, daß sich das mit Wasser mischen, erhitzen und pressen läßt. Dann wird das zu einem - zeitweilig - sehr stabilen Material.

So begann er mit einer ersten, handgebauten Maschine.

Aktuell kann die Fabrik in Zambrow 15 Millionen Schalen und Teller pro Jahr herstellen. In Europa, den USA, Kanada, Südkorea und im Libanon ist das Geschirr bereits erhältlich.

In Kanada will das nun Transform Events & Consulting verbreitern, ein Unternehmen, das Events organisiert.

> “As event organizers, we see just how much plastic waste is generated at events of all kinds, especially festivals,” said Mark Carr-Rollitt, owner of Transform Events & Consulting. “We are thrilled to partner with Biotrem to offer a well-designed, viable alternative to single use plastics.”

Bei Events wird sehr viel Plastikmüll produziert, speziell auf Festivals. Mit Biotrem gäbe es nun eine Alternative.

Die Website von Biotrem:

http://www.biotrem.eu/

Komisch: Unten ist aufgelistet, in welchen Ländern das in Europa und weltweit bereits angeboten wird. Deutschland fehlt noch. Wahrscheinlich fehlt da noch eine Zulassung.

Das sieht mir nach einer sehr interessanten Lösung aus. Den Rohstoff dürfte es reichlich geben. So daß Fabriken an unterschiedlichsten Orten denkbar sind.

First 3D zebra crossing in London - nun gibt es ihn auch in London: Den ersten 3D-Zebrastreifen - Teil eines zwölfmonatigen Testversuchs

24.03.2019 23:53:25, Jürgen Auer, keine Kommentare

In Isafjordur in Island gibt es den ja schon länger: Ein Zebrastreifen, der so aufgemalt ist, daß er dreidimensional wirkt. Und Autofahrer deshalb zu einer langsameren Fahrweise bringen soll.

Nur ist natürlich das Verkehrsaufkommen in Island sicherlich eher "nicht so hoch".

In London wird dieselbe Technik nun eingesetzt. Um die Zahl der Unfälle zu verringern.
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London's first 3D zebra crossing encourages drivers to slow down

https://www.dezeen.com/2019/03/24/first-3d-zebra-crossing-london/

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Der Zebrastreifen ist so gestaltet, daß er beim Anfahren aus verschiedenen Richtungen funktionieren soll. Das ist die St John's Wood High Street in Westminster, in der Nähe ist die Abbey Road.

Die offizielle Mitteilung:

Road safety enters another dimension in Westminster

https://www.westminster.gov.uk/road-safety-enters-another-dimension-westminster

Demnach ist das der erste derartige Zebrastreifen in Großbritannien. Lehrer einer nahegelegenen Schule und Anwohner hatten das vorgeschlagen.

> The design is ‘dual directional’, which is what makes the floating illusion or 3D affect from both approaches in the road.

Das ist ausdrücklich für beide Richtungen gedacht.

> When drivers arrive at the crossing, the zebra’s 3D stripes give the impression that passing vehicles are about to drive over a ramp.

In Indien, Malaysia, Neuseeland und den USA wurde bereits eine vergleichbare Lösung verwendet. Wenn der 12-monatige Versuch erfolgreich ist, so das auf weitere Zebrastreifen ausgedehnt werden.

Cllr Tim Mitchell, Cabinet Member for Environment and City Management:

> “Our 3D zebra crossing could be the future of road safety across the country and once again Westminster City Council is at the forefront in innovation in bringing this type of crossings to the UK.

In Indien gab es Messungen. Demnach ging die Geschwindigkeit von 50 km/h auf 30 km/h runter.

Die Gegend ist wohl durchaus belebt:

> “St John’s Wood High Street is a busy road and this innovative road safety scheme will make this stretch even safer. I know speeding cars is a concern for our residents especially NW8Mums, The St John’s Wood Society, and I’m delighted to help bring this wonderful innovation to the area.

Der Beitrag vom September 2017:

Dreidimensionaler Zebrastreifen - Isafjordur in Island bremst Autofahrer mit optischer Illusion - von Gusti Productions

https://blog.server-daten.de/de/2017-09-30/Dreidimensionaler-Zebrastreifen---Isafjordur-in-Island-bremst-Autofahrer-mit-optischer-Illusion---von-Gusti-Productions-36

Wobei ich das eigentlich eher beschämend finde: Da gibt es Zebrastreifen. Und selbst das reicht noch nicht aus, um rasende Autofahrer zu bremsen. Dabei dürften die 3D-Zebrastreifen aufwendiger sein als gewöhnliche Zebrastreifen.

Es wird Zeit, daß autonome Autos kommen und der Individualverkehr abgeschafft wird. Bei autonomen Autos stellt sich das "Raserproblem" nicht mehr.

Seiryu Miharashi Eki - Japanese Train Station on the Nishikigawa Seiryu Line without entrance and exit - japanische Haltestelle ohne Ein- und Ausgang, Fahrgäste können die Gegend betrachten

23.03.2019 23:46:47, Jürgen Auer, keine Kommentare

Ob so eine Haltestation in Deutschland denkbar wäre? In Japan wurde nun eine Haltestelle auf der Nishikigawa Seiryu Line "in Betrieb" genommen. Sie hat keinen Eingang und keinen Ausgang.

Der einzigste Zugang zur Haltestelle besteht darin, daß der Zug hält und Leute aussteigen. Und sie dann entweder mit demselben Zug gleich wieder weiterfahren. Oder sie auf den nächsten Zug warten.
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This Japanese Train Station Only Exists So That People Can Admire The Scenery

https://designyoutrust.com/2019/03/this-japanese-train-station-only-exists-so-that-people-can-admire-the-scenery/

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Die Linie verläuft dort parallel zum Nishiki River. Bezeichnet wird sie als "Seiryu Miharashi Eki", das man mit "Clear Stream Viewing Platform Station" übersetzen kann.

Also eine Station, die es ermöglicht, den Fluß und die Umgebung zu betrachten.

Das Bauwerk scheint technisch durchaus anspruchsvoll gewesen zu sein.

https://www.instagram.com/p/BfsyC_pAcb2/

in Kombination mit dem ersten Bild zeigt, daß die Station auf einem Stahlgerüst steht, das weit nach unten reicht.

Wenn man sich die Bilder auf Twitter

https://twitter.com/Gota_Kaze_SH11/status/1105006279313973248

https://twitter.com/sz_ris/status/1107142858413232128

ansieht, dann ist die Gegend drumherum schon schön.

Ob allerdings deshalb wirklich Personen aussteigen und auf den nächsten Zug warten?

Laut

New Japanese train station has no entrance or exit, only used to admire the scenery

https://soranews24.com/2019/03/19/new-japanese-train-station-has-no-entrance-or-exit-only-used-to-admire-the-scenery/

soll es allerdings nur spezielle Eventzüge geben, die an dieser Station halten. Die normalen Züge fahren also durch. Am 31.03. und am 01.04. hält der "Sake-Tasting Train" an der Station.

Auf Imgur

https://imgur.com/gallery/7s6q6oD

gibt es noch ein Bild, das die Station von der gegenüberliegenden Straße zeigt.

Wobei mir beim Schreiben kam: Auch hier in Berlin ist die BVG immer wieder mit speziellen Unterhaltungsstraßenhahnen unterwegs. Die sich für Parties anmieten lassen und auf den normalen Straßenbahngleisen ab und zu auftauchen.

Universe of water particles in the tank - Eröffnung des neuen Museums Tank Shanghai, das fünf ehemalige Öltanks als Museumsräume nutzt - von teamLab

22.03.2019 23:53:59, Jürgen Auer, keine Kommentare

Was macht man mit ehemaligen großen Öltanks? Verschrotten? Oder lassen sich diese für ganz andere Dinge nutzen?

In Shanghai gibt es fünf große, ehemalige Öltanks. Die wurden so umgebaut, daß sie sich für Ausstellungen nutzen lassen. Am 23.03.2019 soll die Eröffnung sein.

Dazu gibt es eine Art Installation von teamlab: "Universe of water particles in the tank".
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teamlab fills former oil tanks with 'digital universe of water particles' in shanghai

https://www.designboom.com/art/teamlab-universe-of-water-particles-tank-shanghai-03-22-2019/

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Das sieht man sich am besten per kleinem Video an:

teamLab: Universe of Water Particles in the Tank

https://www.youtube.com/watch?v=XXSadSWCQ0s

Da gibt es Projektionen, die so wirken, als würde von oben her Wasser an den Innenwänden herunterfließen. Das verteilt sich und geht über den Boden weiter.

In einer zweiten Installation "Black Waves" sind die Wände voller stürmischer Wellen.

Nüchterner sehen die Tanks von außen her aus:

A Chinese Collector Transformed Five Empty Oil Tanks Into a Museum With a Fitting Name: Tank Shanghai

https://news.artnet.com/art-world/tank-shanghai-1492972

Da gibt es einen Blick auf das ganze Gelände. Das ist nun ein 60.000 Quadratmeter großer Art Park mit Platz für Ausstellungen, Gärten, Shops und Restaurants.

Laut

Collector Qiao Zhibing's delayed Tank Shanghai museum opens on West Bund waterfront

https://www.theartnewspaper.com/news/delayed-tank-shanghai-finally-opens

gibt es zur Eröffnung gleich drei Ausstellungen: Die von teamLab, eine Einzelausstellung von Adrián Villar Rojas aus Argentinien und eine Gruppenausstellung diverser chinesischer Künstler.

Drei Tanks, die näher am Wasser stehen, sind durch ein neues Gebäude miteinander verbunden. Die beiden anderen, freistehenden Tanks sollen als Clubhaus und Platz für spezielle Events genutzt werden.

Bei teamLab

https://www.teamlab.art/w/universe_of_water_particles_tank/

gibt es große Bilder von der eigenen Installation.

New tallest Timber Tower - in Brumunddal in Norwegen steht nun das derzeit höchste Gebäude aus Holz - mit einer Höhe von 85,4 Metern

21.03.2019 23:55:32, Jürgen Auer, keine Kommentare

Weltweit scheint es so etwas wie einen neuen Wettbewerb zu geben: Wer baut das höchste Gebäude aus Holz? Bislang lag ein Gebäude aus Kanada mit 53 Metern Höhe vorne. Nun hat das Mjøstårnet in Brumunddal, etwa 130 km nördlich von Oslo, diesen Platz inne.

Das bestätigte das Council on Tall Buildings and Urban Habitat.

Dort wurde Cross laminated Timber (CLT) eingesetzt. Also Holz, das aus verschiedenen Schichten besteht, die über Kreuz aufeinander verleimt werden.
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Mjøstårnet in Norway becomes world's tallest timber tower

https://www.dezeen.com/2019/03/19/mjostarne-worlds-tallest-timber-tower-voll-arkitekter-norway/

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Geplant wurde das Gebäude von Voll Arkitekter, das Gebäude ist 18 Stockwerke hoch. Apartments, ein Hotel, ein Schwimmbad. Büroräume und ein Restaurant gibt es dort.

Das auf Holz spezialisierte Unternehmen Moelven Limitre hatte das Holzgerüst konstruiert. Inklusive eines Fahrstuhlschachtes aus CLT. Und Säulen, die aus glued laminated timber, also aus Brettschichtholz bestehen.

Bei dem Gebäude wurden immer vier Stockwerke quasi auf einmal errichtet. So daß es insgesamt 5 Baustufen gab. Ein internes Gerüst und ein großer Kran wurden verwendet, um die vorfabrizierten Teile in ihre Position zu bringen.

In Brumunddal gibt es ohnehin eine große Forst- und Holzwirtschaft. Damit wurden die Materialien lokal gewonnen.

Der Artikel nennt am Ende diverse weitere Projekte von Holzhäusern, die aktuell geplant, gebaut oder kürzlich eröffnet wurden.

Beim Council on Tall Buildings and Urban Habitat:

CTBUH Ratifies “World’s Tallest Timber Building” Following Height Criteria Update

http://ctbuh.org/news/mjostarnet-tallest-timber-building/

Dort findet sich eine Definition, wann ein Gebäude als Holzgebäude bezeichnet werden kann:

> According to the revised criteria for timber structures, “both the main vertical/lateral structural elements and the floor spanning system must be constructed from timber. An ‘all-timber’ structure may include the use of localized non-timber connections between timber elements. A building of timber construction with a floor system of concrete planks, or concrete slab on top of timber beams, is still considered a ‘timber’ structure, as the concrete elements are not acting as the primary structure.”

Sowohl die zentrale vertikale Struktur als auch das System, das die Etagen auspannt, muß aus Holz konstruiert sein. Eine "all-timber" Struktur kann lokale nicht-Holz-Elemente für Verbindungen zwischen den Hölzern haben. Wenn Beton oder andere Materialien wie Stein nur an der Oberfläche eingesetzt werden (etwa Fliesen), dann ist das trotzdem ein Holzhaus.

Smoke and Mirrors - Architecture Students of a 12 day course had to create Harry Potter scenes - Studenten sollten in kurzer Zeit aus Pappe Harry-Potter-Szenen erstellen

20.03.2019 23:55:01, Jürgen Auer, keine Kommentare

Ein zwölftägiger Kurs für Architekturstudenten an der Melbourne School of Design. Den Studenten wurden Aufgaben zugeteilt. Verschiedene Architektur-Szenen aus Harry-Potter-Filmen sollten erzeugt werden.

Und zwar per Laserschneiden aus Karton. Dafür gab es bis zu 10 Punkte. Dann das Modellieren per Hand (40 Punkte) sowie die Konstruktion in sehr kurzer Zeit (50 Punkte).
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architecture students reimagine ollivanders, weasley burrow, and more harry potter scenes

https://www.designboom.com/architecture/harry-potter-architecture-models-students-reimagine-ollivanders-weasley-burrow-3-15-2019/

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1 Millimeter und 0,6 Millimeter Karton war die Grundlage. Transparenzpapier für die Fenster, LED-Beleuchtung.

"Smoke and Mirrors" war der Projekttitel. Es gab 8 Szenen von Harry Potter, einige Hinweise zum Material, Zitate aus dem Buch und die Informationen eines hypothetischen Clients.

> ‘we tried to replicate, but in a more fun way, when a client approaches your architecture practice with a pinterest board of ideas and you have to distill them into a design. you can use the ideas pack as a reference, but you can’t copy from it. the students used this information to design their versions of the scenes described as miniature objects or sets, but we only let them use brown card (because challenges are fun!)’

Ein Client kommt mit diversen Ideen, aus diesen muß das zentrale Design herausdestilliert werden. Die Ideen können als Referenz dienen, aber nicht 1:1 kopiert werden. Die Studenten hatten die Informationen genutzt, um ihre Versionen der Szenen als Miniaturobjekte zu erstellen.

Die eigentliche Herausforderung ergab sich aus dem Zeitdruck, den technischen Schwierigkeiten und der Teamarbeit. In elf Tagen mußte das designt und gebaut werden. 400 Stunden Laserschneiden waren dafür notwendig.

Die Objekte sind noch bis zum 25.03.2019 in Melbourne ausgestellt:

Studio Exhibition: Smoke and Mirrors

https://msd.unimelb.edu.au/events/smoke-and-mirrors

> Smoke and Mirrors explores the intersection of stage sets, miniatures, architecture and narrative driven design. Utilising spatial analysis of film sets and literature, the animated artefacts are a product of the digital and physical born from rapid prototyping (laser-cutting), digital fabrication techniques and model-making.

Auf YouTube gibt es ein Video, das Details der Bauarbeiten zeigt:

Studio Exhibition: Smoke and Mirrors

https://www.youtube.com/watch?v=RFXcHOAUjZc

Das Zusammenbauen ist bald noch beeindruckender als die Ergebnisse. Weil man bei dem Video sieht, aus wievielen Teilen so etwas besteht.

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